Das MVG-Typenschild: Wofür ist es da und was bildet es ab?

2. Oktober 2015 um 15:28

Typenschild

Das MVG-Typenschild findet Ihr auf jeder Anhängerkupplung von MVG. Es ist ein wichtiges, wenn auch kleines Schild, das nicht nur Euch, sondern auch dem TÜV wichtige Angaben zur Anhängerkupplung auf einen Blick zeigt.

Auf dem Schild findet Ihr neben dem MVG-Typen auch die Angaben der Anhängerkupplung zur spezifischen Stützlast und dem D-Wert. Die letzte, wichtige Angabe ist besonders für den TÜV wichtig, so steht auf dem Typenschild auch die Genehmigungsnummer für die jeweilige Anhängerkupplung. Diese beweist, dass es sich bei der Anhängerkupplung um ein geprüftes Sicherheitsteil handelt.

Sollte ein Typenschild einmal verloren gehen oder beschädigt werden, so kann über die zuständige Werkstatt ein neues Typenschild in unserem Shop bestellt werden. Eine Entscheidung des Kraftfahrbundesamtes untersagt die direkte Lieferung von Typenschildern an den Fahrzeughalter. Gerne senden wir Eurer Werkstatt ein Typenschild zu, benötigen dafür jedoch eine eidesstattliche Erklärung der Werkstatt, die wir im Shop bereitgestellt haben.

Drei Fragen zum Elektrosatz – Interview mit Heinz Hueber

15. September 2015 um 8:23


ElektrosatzDer technische Leiter der Abteilung Elektrosätze Heinz Hueber ist für die Konstruktion und Entwicklung von Elektrosätzen zuständig. Schon seit den achtziger Jahren ist der ausgebildete Techniker bei MVG und war bereits beim Auf- und Ausbau der Elektrosatz-Abteilung dabei. Die neuesten Trends zur Optimierung der Fahrzeugelektronik und der Elektrosätze beobachtet der technische Leiter und trägt so dazu bei, die neuesten Entwicklungen zur vollsten Kundenzufriedenheit umzusetzen.

Wodurch zeichnen sich die neuen Anhängersteuermodule von MVG aus?

Die neuen Anhängesteuermodule 4111 und 4112 sind auf dem neuesten Stand der Technik und zeichnen sich vor allem durch die LED-Kompatibilität aus. Dies gilt sowohl für den Anhänger, wie auch für das Zugfahrzeug. Als gemeinsame Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Anhänger unterstützen die Module die neuartigen LED-Beleuchtungen. Dennoch sind sie auch bei der herkömmlichen Fahrzeugbeleuchtung noch einsetzbar, so erkennen die Module automatisch, ob es sich um eine herkömmliche oder um eine LED-Beleuchtung handelt.

 

Warum ist diese Neuerung in den Elektrosätzen von MVG so wichtig?

LED-Lampen gehören in Fahrzeugen zum aktuellen Stand der Technik. Wenn jedoch ein Auto einen LED beleuchteten Anhänger zieht, ohne dass der Elektrosatz LED-kompatibel ist, so entsteht ein Fehler durch die unterschiedlichen Stromspannungen und die Anhängerbeleuchtung kann schnell diffuse Fehlfunktionen zeigen. Mit den neuen Anhängesteuermodulen 4111 und 4112 können wir das vermeiden und im Gegensatz dazu direkt ergreifen und Fehlfunktionen entgegenwirken.

 

Wie entsteht ein solcher Fehler in der Stromversorgung?

Der Fehler in der Stromversorgung bei nicht LED-kompatiblen Elektrosätzen ist dadurch zu begründen, dass herkömmliche Anhänger mit 21 Watt Glühbirnen ausgestattet sind und somit einen Stromverbrauch von 1,75 Ampere haben. Anhänger, die mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet sind, benötigen im Gegensatz dazu jedoch nur 0,4 Ampere und somit einen viel geringeren Strom. Der geringere Stromverbrauch wird von herkömmlichen Steuergeräten als Defekt der 21 Watt-Glühlampe ausgelegt und das Fahrzeug zeigt einen Fehler an. Mit den Anhängesteuermodulen von MVG passiert dies nicht. Diese werden durch einen Mikroprozessor kontrolliert und erkennen automatisch, ob eine höhere oder eine niedrige Strombelastung durch die Lampen erfolgt. Die notwendigen Einstellungen werden automatisch vom System vorgenommen und Sie können ganz einfach und unproblematisch direkt losfahren.

 

Wie hoch ist das zulässige Gesamtgewicht des Zuges?

29. Juni 2015 um 8:30

Gesamitgewicht des ZugesBei vielen Fahrzeugen ist das zulässige Gesamtgewicht des Zuges in den Papieren angegeben. Eine maximale Anhängelast kann dann je nach Beladungszustand des Fahrzeuges unter Umständen nicht voll ausgeschöpft werden. Das Gesamtgewicht eines Zuges muss mit den tatsächlichen Gewichten von Fahrzeug und Anhänger bestimmt werden und darf die Angaben aus den Fahrzeugpapieren nicht überschreiten.

Wichtig für die Berechnung sind Daten aus den Fahrzeugpapieren:

    •  das zulässige Gesamtgewicht des Zuges
    • die zulässige Anhängelast
    • das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs
    • das Leergewicht des Zugfahrzeuges

Am leichtesten lässt sich das zulässige Gesamtgewicht eines Zuges an verschiedenen Beispielen erklären:Wenn das zulässige Gesamtgewicht Ihres Zuges, also Zugfahrzeug und Anhänger, 3000 kg beträgt, müssen Sie zur Berechnung der maximalen Anhängelast das tatsächliche Gewicht  des Fahrzeuges einschließlich aller Passagiere abziehen. Wenn dies beispielsweise bereits 2000 kg ausmacht, dann darf der Anhänger mit Beladung noch maximal 1000 kg wiegen. Dies jedoch ist außerdem auch von der Anhängelast ab. Wenn diese auf 750 kg festgelegt ist, so darf der Anhänger mit der Ladung nur 750 kg wiegen und das zulässige Gesamtgewicht kann nicht ganz aufgeschöpft werden.Wenn die Anhängelast jedoch über den verbleibenenen 1000 kg liegt, so kann diese nicht ausgeschöpft werden, da das zulässige Gesamtgewicht des Zuges nicht überschritten werden darf.

Schnell erkennt man, das zulässige Gesamtgewicht des Zuges sollte unbedingt vor dem Fahren mit Anhänger berechnet werden und nicht außer Acht gelassen werden. Achten Sie beim nächsten Mal einmal drauf!

10 Tipps zum Fahren mit dem Anhänger

16. Juni 2015 um 12:20

Fahren mit Anhänger1)    Einschränkungen des Anhängerführerscheins beachten

Bei Führerscheinen der alten Klasse 3 ist das Fahren mit einem Anhänger bis 3,5 Tonnen ohne Einschränkung erlaubt. Seit 1999 ist für den Anhängerbetrieb ab einer Anhängelast von maximal 750 kg ein Führerschein der Klasse BE erforderlich.
Dafür wird eine separate Fahrprüfung mit Anhänger durchgeführt.

2)    Der passende Anhänger für Ihren Transport
Das Transportgut beeinflusst auch die Anzahl der Achsen des Anhängers. Zweiachsige Anhänger zeichnen sich durch eine höhere Zuladung und, bei richtiger Beladung, durch ein ruhigeres Fahrverhalten aus. Im Stand beziehungsweise im abgekuppelten Zustand lassen sich jedoch etwas schwieriger rangieren.
Einachsige Anhänger sind dagegen wendiger.

3)    Ladung richtig transportieren

Das Auto steht bereit, der Anhänger ist angehangen. Dann geht es ans Beladen. Dabei sind die folgenden Dinge zu beachten:

    •  Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers, die zulässige Anhängelast des Fahrzeuges, die maximale Stützlast und ggf. das zulässige Gesamtgewicht des Zuges dürfen nicht überschritten werden. Diese Werte sind aus den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeuges bzw. des Anhängers ersichtlich.
    •  Es empfiehlt sich, die zulässige Stützlast auszunutzen und die Ladung so zu positionieren, dass der Schwerpunkt möglichst tief gehalten wird. Dies beeinflusst das Fahrverhalten positiv.
    • Die Ladung ist unbedingt gegen Verrutschen und Herausfallen zu sichern. Dazu sind entsprechende Haltegurte und Sicherungsnetze hilfreich.

4)    Macht Euch mit dem Gespann vertraut
Im Anhängerbetrieb verhält sich das Fahrzeug anders als im normalen Betrieb:

  • Der Kurvenradius beziehungsweise der Wenderadius ist größer.
  • Unter Umständen sind Zusatzspiegel erforderlich, wenn der Anhänger breiter ist als das Zugfahrzeug.
  • Die Beschleunigung und das Bremsverhalten sind anders.
  • Die Länge des Gespanns ist in jedem Fall gewöhnungsbedürftig.
  • Ihr müsst wissen, wie groß eine Lücke für das problemlose Einfädeln in den fließenden
    Verkehr sein muss, um hektische Fahrmanöver und Unfälle zu vermeiden.

Diese Umstände und Fragen erfordern besondere Aufmerksamkeit.
Deshalb ist es von enormer Bedeutung, sich mit dem Gespann vertraut zu machen.
Ein Fahrsicherheitstraining eignet sich dazu am besten, dort gibt es außerdem viele Tipps und Tricks rund um das Fahren mit dem Anhänger.

5)    Vor der Fahrt: Funktionen prüfen
Auch wenn Ihr bereits beim Anhängen des Anhängers die Funktionen der Blinker und Leuchten geprüft habt, schadet es nicht, diese vor der Fahrt noch einmal zu testen. Zusätzlich zu allen Beleuchtungsfunktionen solltet Ihr auch einmal den Reifendruck des Fahrzeugs und des Anhängers prüfen. Sicher ist sicher!
Sofern vorhanden bitte das Bremsseil des Anhängers einhängen. Bei den meisten Anhängerkupplungen ist dazu eine spezielle Öse zur Befestigung des Bremsseils vorgesehen.

6)    Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten
Beim Fahren mit dem Anhänger ist ohne eine bauartbedingte Erweiterung auf 100 km/h eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zulässig. Diese sollte nicht überschritten werden. Bei höheren Geschwindigkeiten neigen Anhänger zum Schlingern.
Abhilfe können dabei Schlingungsdämpfer zum Beispiel von Al-Ko oder Winterhoff leisten.
Diese werden anstatt der Kugelkopfkupplung am Anhänger montiert, die Kugel der Anhängerkupplung darf bei Verwendung dieser Teile nicht gefettet werden.

7)    Rangieren mit dem Anhänger
Besonders das Rangieren und Einparken mit einem Anhänger ist nicht einfach und sollte am Anfang geübt werden. Jedes Gespann reagiert unterschiedlich und muss individuell bedient werden. Wichtig ist vor allem, immer die Ruhe zu bewahren. Hektisches Lenken und Vor- und Zurückfahren bringt nichts und hat leider nicht den gewünschten Effekt. Testet in Ruhe aus, wie der Anhänger reagiert und was Ihr bei Eurem Gespann beachten müsst. Es gilt: Beim Rückwärtsfahren muss entgegengesetzt gelenkt werden, damit der Anhänger in die gewünschte Richtung fährt. Besonders Anfänger sollten vor der ersten, richtigen Fahrt ein paar Übungsrunden mit dem Anhänger drehen. In diesem Zusammenhang sei das noch einmal auf das oben erwähnte Fahrsicherheitstraining hingewiesen.

8)    Bergfahrten mit dem Anhänger
Allgemein gilt: Fahrzeuge mit Allradantrieb sind besser für die Fahrt am Berg geeignet und können den Anhänger besser ziehen. Vor allem bei der Anfahrt am Berg vereinfacht das Allradgetriebe die Fahrt. Auch die Fahrt mit einem heckangetriebenen Fahrzeug ist vorteilhafter, da die Traktion der Hinterräder bei einem Heckantrieb begünstigt wird.
Die Fahrt bergab sollte in einem möglichst niedrigen Gang erfolgen, um die Bremswirkung des Motors mit auszunutzen.

9)    Kurven fahren mit dem Anhänger
Beachtet bei Kurvenfahrten die Länge des Gespanns. Der Kurvenradius ist bei einem Gespann größer. Manchmal geht Euch ‚die Kurve aus‘, da der Anhänger durch den größeren Kurvenradius der eigentlich, gefahrenen Linie nicht folgt.

10)  Die richtige Ausstattung für die Fahrt mit dem Anhänger
Beim Fahren mit dem Anhänger gibt es verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten, die Euch das Fahren leichter machen. Oft kommen Anhänger ins Schlingern und machen die Fahrt nicht nur unangenehm, sondern führen auch zu Gefahren. Mit Anti-Schlingerdämpfern könnt Ihr die Schlinger-  und Nickbewegungen des Anhängers deutlich verringern und Euch die Fahrt angenehmer machen. Beachtet dabei unbedingt, dass Ihr den Kugelkopf nicht fetten dürft, das Fett würde die Funktion des Antischlingerdämpfers einschränken.
Außerdem können auch Zusatzspiegel das Fahren und Rangieren vereinfachen. Wenn Euer Anhänger breiter ist als das Zugfahrzeug, wie etwa bei einem Caravan, dann wird es schnell unübersichtlich. Spezielle Spiegel, die über den normalen Außenspiegeln am Fahrzeug angebracht werden, ermöglichen Euch einen besseren Überblick.

10 Tipps zur Fahrt mit dem Heckfahrradträger

4. Juni 2015 um 11:43

HeckfahrradträgerBei der Fahrt mit dem Heckfahrradträger gilt es einiges zu beachten. Wir haben Euch ein paar Tipps zusammengestellt, die Euch die Fahrt mit dem Heckfahrradträger erleichtern und Euch perfekt für die nächste Radtour vorbereiten.

  1.   Den richtigen Heckfahrradträger wählen

Vor der ersten Fahrt mit dem Heckfahrradträger muss der passende Heckfahrradträger gekauft werden. Dieser muss natürlich auf das Auto passen und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sein. Dabei ist vor allem die Anzahl der zu ladenden Fahrräder ein wichtiges Kriterium: Es gibt Heckfahrradträger für zwei, drei und vier Fahrräder. Oft können auch E-Bikes darauf geladen werden, jedoch passen grundsätzlich weniger E-Bikes als normale Fahrräder auf einen Heckfahrradträger. Dies ist vor allem durch das höhere Gewicht der E-Bikes begründet. Heckfahrradträger für E-Bikes werden speziell konstruiert und zugelassen, um einen sicheren Transport der schwereren E-Bikes zu gewährleisten. Eine große Auswahl von Heckfahrradträgern für verschiedene Räder findet Ihr im MVG-Onlineshop.

  1.       Das Beste ist genau richtig

Für den Transport von Fahrrädern auf der Anhängerkupplung gibt es eine große Auswahl, oft mit vielen unwichtigen Details und in verschiedenen Preiskategorien. Selbstverständlich sollte bei der Kaufentscheidung vor allem die Sicherheit eine wichtige Rolle spielen, auch der Preis ist für viele ausschlaggebend. Achtet unbedingt darauf, dass Ihr beim Kauf für Euer Geld auch genau das bekommt, was Ihr für Euren Transport benötigt. Auch wenn man einmal ein bisschen mehr investieren muss, dies zahlt sich aus, wenn der Transport einwandfrei und problemlos funktioniert.

  1.       Die Montage des Heckfahrradträgers

Hochwertige Heckfahrradträger überzeugen vor allem dadurch, dass diese ebenso leicht zu montieren sind, wie ein Anhänger, der angehangen werden muss. Mit einem ähnlichen Verschluss wird der Heckfahrradträger auf der Kugelstange der Anhängerkupplung fixiert und kann beladen werden. Sollten die Fahrzeugleuchten beim montierten Heckfahrradträger verdeckt werden, so müsst Ihr unbedingt darauf achten, dass am Heckfahrradträger Leuchten vorhanden sind.

  1.       Macht Euch die Montage einfacher!

Heckfahrradträger sind – so gut sie auch sein mögen – oft unhandlich und können zu zweit sehr viel leichter montiert werden. Macht es Euch nicht unnötig schwer und arbeitet zusammen.

  1.       Sichern Sie sich vor Diebstählen!

Fahrräder auf dem Heckfahrradträger sind ein leichtes Opfer für Langfinger. Davor kann man sich mit abschließbaren Vorrichtungen für die Fahrräder am Heckfahrradträger ideal schützen. Ihr könnt auch den Verschluß des Heckfahrradträgers auf der Kupplung abschließen. Außerdem könnt Ihr den Heckfahrradträger im abgenommenen Zustand auch einfach im Kofferraum verstauen und Euch so vor Diebstählen absichern.

Auch auf Parkplätzen solltet Ihr den Heckfahrradträger am besten abnehmen. So vermeidet Ihr, dass Euch jemand dagegen fährt und verringert die Beschädigungsgefahr.

  1.       Alle beweglichen Teile der Fahrräder solltet Ihr zusätzlich fixieren.

Fahrradkörbe, Kindersitze und sonstige, bewegliche Teile am Fahrrad solltet Ihr unbedingt fixieren. So könnt Ihr ausschließen, dass durch solche Teile Schäden am Fahrzeug entstehen. Am einfachsten ist es, wenn Ihr solche Teile im Auto verstaut und alles Unnötige vom Fahrrad abnehmt.

  1.       Lasten nicht überschreiten

Überladet den Heckfahrradträger nicht! Nur wenn der Heckfahrradträger richtig beladen ist, ist ein sicherer Transport gewährleistet. Bei einem Trägersystem mit Anhängerkupplungen solltet Ihr die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreiten.

  1.       Die Fahrt mit dem Heckfahrradträger

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für die Fahrt mit Heckfahrradträger kann vom Hersteller eingeschränkt werden. Achtet unbedingt auf die Angaben des Hersteller, manchmal darf man höchstens 120 km/h fahren und sollte diese Angaben aus Sicherheitsgründen nicht überschreiten.

Zusätzlich solltet Ihr möglichst vorrausschauend fahren und so Unfällen vorbeugen. Bei jeder Pause solltet Ihr die Fracht noch einmal kontrollieren und sicher stellen, dass sich nichts gelockert hat.

Auch bei Fahrten im Ausland solltet Ihr die landesspezifischen Bestimmungen unbedingt beachten.

  1.       Achtet auf das Nummernschild

Manchmal verdecken Heckfahrradträger das Nummernschild. In dem Fall müsst Ihr ein zweites Nummernschild fertigen lassen und anbringen. Dabei entstehen geringe Kosten, die vor einer möglichen Strafe bei einer Polizeikontrolle schützen und so weitere Kosten vermeiden.

  1.   Vor der Fahrt in die Waschstraße…

… solltet Ihr den Heckfahrradträger demontieren und auch die Fahrräder ins Trockene bringen;-)

Getunte Autos und AHK – Passt das?

22. Mai 2015 um 15:25

getunte AutosGetunte Autos fallen vor allem durch Ihre Tieferlegung und besondere Designs und Extras auf und haben einen ganz individuellen Look, der von Tunern kreiert wird. Dennoch könnten getunte Fahrzeuge grundsätzlich als Zugfahrzeuge fungieren, allerdings gibt es dabei oft ein Problem: Die zulässige Kugelhöhe.

Die Kugelhöhe der Anhängerkupplung darf bei einem beladenen Fahrzeug 350 mm nicht unterschreiten und wird vom Boden ausgehend bis zur Kugelmitte gemessen. Anhängerkupplungen werden speziell nach diesem Richtwert konstruiert und die Kugelhöhe der AHK wird bei maximal zulässigem Gesamtgewicht und zulässiger Achslast auf 350 mm festgelegt.

Wenn ein Fahrzeug tiefer gelegt ist, so kann dieser Wert – vor allem bei einem beladenen Anhänger, der zusätzlich auf die Kugelhöhe einwirkt – manchmal nicht eingehalten werden. Getunte Fahrzeuge sind generell oftmals tiefer und federn andererseits auch nicht mehr so viel nach wie andere Fahrzeuge. Wird nun eine Anhängerkupplung montiert und genutzt, so ist dringend darauf zu achten, dass bei Auslastung des zulässigen Gesamtgewichtes und der maximal zulässigen Anhängelast dennoch eine Kugelhöhe von mindestens 350 mm eingehalten werden kann. Somit ist es individuell fahrzeugspezifisch festzulegen, ob eine Anhängerkupplung nachgerüstet werden kann, oder ob dies bei dem getunten Fahrzeug nicht möglich ist.

Bildquelle: Wikipedia, Creative Commons

D-Wert – was ist das eigentlich?

29. April 2015 um 12:07

Header-D-Wert

Der D-Wert ist als der Maßstab für die Verbindungseinrichtung, also die Anhängerkupplung, festgelegt. Der D-Wert unserer Anhängerkupplungen wird explizit und individuell für unsere einzelnen Produkte geprüft und festgelegt. Doch welche Aufgaben hat der D-Wert außerdem?

Der D-Wert, oder Deichsel-Wert, dient außerdem zur Errechnung der Prüfkraft und der möglichen Stützlast einer Anhängerkupplung. Die Prüfkraft ist unerlässlich für das Prüfverfahren, mit dem wir unsere MVG-Produkte in der Konstruktion vor der Serien-Produktion testen und eingehend prüfen. Die Prüfkraft ergibt sich aus dem D-Wert und dem Faktor 0,6.

Der Errechnung der zulässigen Stützlast liegt auch der D-Wert zugrunde. Wird dieser Wert mit dem Faktor 120 mulitpliziert und durch den Faktor 9,81 geteilt, so ergibt sich die Stützlast, die wir für unsere Anhängerkupplungen festlegen können. So ist der D-Wert nicht nur für das Verhältnis zwischen Auto und Anhänger, sondern auch für die gewohnte MVG-Qualität sehr wichtig.

Auch die Stützlast muss individuell für jede Anhängerkupplung festgelegt werden. Oft ist der Wert für die Anhängerkupplung höher als für das Fahrzeug, für die Fahrt mit dem Anhänger ist jedoch darauf zu achten, dass weder die maximal zulässige Stützlast der AHK noch die des Fahrzeugs überschritten werden.

Die Zusatzstromversorgung beim Anhänger

8. April 2015 um 11:56

ZusatzstromversorgungDie Zusatzstromversorgung für den Anhänger erfolgt über den Elektrosatz, der als Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Anhänger dient. Zusatzstromversorgung Dabei haben wir in unserem MVG-Onlineshop Elektrosätze in zwei Ausführungen: Das 7-polige System und das 13-polige System. Doch welches System ist richtig für Ihre Fahrt mit dem Anhänger und was kann jedes einzelne System leisten?

Die Zusatzstromversorgung beim 7-poligen Elektrosatz

Ein 7-poliger Elektrosatz reicht aus, um die vom Gesetzgeber vorgeschrieben Beleuchtung ohne Rückfahrlicht an Ihrem Anhänger zu versorgen. Das Rückfahrlicht am Fahrzeug ist seit dem 1. Januar 1991 jedoch gesetzlich vorgeschrieben, bei Ladungsträgern müssen alle Beleuchtungsfunktionen wiederholt werden. Deshalb ist ein 7-poliger Elektrosatz heutzutage nicht mehr ausreichend.

Wenn Sie also Zusatzfunktionen wie die Ansteuerung der Rückfahrleuchte beim Anhänger, die Zusatzstromversorgung für elektrische Verbraucher, beispielsweise in einem Wohnanhänger oder den Anbau von Heckfahrradträger benötigen, dann benötigen Sie mehr als 7 Pole für Ihren Elektrosatz.

Die Zusatzstromversorgung beim 13-poligen Elektrosatz

Ein 13-poliger Elektrosatz ist mit einer Schnittstelle für die Zusatzstromversorgung ausgestattet und wird natürlich mit einer 13-poligen Steckdose geliefert. Anders als bei dem 7-poligen System ermöglicht der 13-polige Elektrosatz die Übertragung aller Beleuchtungs- und Zusatzfunktionen. So sind beispielsweise die Ansteuerung der Rückfahrleuchte beim Anhänger oder die Zusatzstromversorgung für elektrische Verbraucher im Wohnanhänger (wie ein Kühlschrank) oder der Anbau von Heckfahrradträgern nur mit einem Stecker möglich.

 

Kann man eine beschädigte Anhängerkupplung reparieren?

13. Februar 2015 um 12:50

Anhängerkupplung reparieren

Die Antwort auf die Frage „Wie repariere ich eine beschädigte Anhängerkupplung?“ lautet leider: „Gar nicht!“. Dafür gibt es mehrere, wichtige Gründe: Erstens sind Reparaturen und Veränderungen aller Art an der Anhängerkupplung nicht zulässig. Sobald Änderungen vorgenommen werden, ist die Genehmigung der von uns gelieferten Anhängerkupplung nicht mehr gültig und Ihr dürft damit nicht mehr auf den Straßen unterwegs sein.

Die Haftung für die kaputte AHK

Zweitens sind beschädigte oder beeinträchtige Anhängerkupplungen aus Haftungsgründen dringend komplett zu ersetzen. Egal, ob Ihr einen Unfall mit der Anhängerkupplung hattet oder diese auf eine andere Art und Weise beschädigt wurde, das Fahren damit ist nicht mehr erlaubt und kann viele Probleme mit sich bringen. Am besten ersetzt Ihr eine solche Anhängerkupplung direkt, um weitere Probleme zu vermeiden.

Die Reparatur des Sicherheitsteils

Ein letzter wichtiger Grund dafür, warum Ihr eine Anhängerkupplung nicht reparieren solltet und im Grund auch nicht könnt, ist, dass nur durch bestimmte Härtungs- und Bearbeitungsverfahren die Zugfähigkeit und Stabilität der Anhängerkupplung gewährleistet ist. Sobald eine Anhängerkupplung beschädigt ist, solltet Ihr damit keinen Anhänger mehr ziehen. Die Risiken eines weiteren Unfalls und einer noch größeren Beschädigung sind zu groß und können zu noch größeren Problemen führen. Bitte denkt immer daran, bei einer Anhängerkupplung handelt es sich um ein Sicherheitsteil.

Der Weg zur Werkstatt

Solltet Ihr also eine Beschädigung an Eurer Anhängerkupplung feststellen, dann solltet Ihr dringend eine Werkstatt aufsuchen und die Anhängerkupplung von einem Experten überprüfen und gegebenenfalls ersetzen lassen. Eine neue AHK für Euer Auto findet Ihr im MVG-Onlineshop.

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Anhänge- und Stützlasten – was ist das eigentlich?

5. Februar 2015 um 16:39

Stützlasten

Im Zusammenhang mit Anhängerkupplungen sind auch die Begriffe Anhängelast und Stützlast für den Anhängerbetrieb wichtig und werden immer wieder erwähnt. Doch was ist eigentlich die Anhängelast und was genau muss man für die Stützlast eigentlich wissen?

Die maximal zulässigen Werte für Anhängelast und Stützlast werden vom Fahrzeughersteller für das jeweilige Fahrzeug festgelegt und sind in den Fahrzeugpapieren vermerkt. Welche Werte für Euer Fahrzeug richtig und korrekt sind, könnt Ihr in Euren Fahrzeugpapieren nachlesen.

Die zulässige Anhängelast

Als zulässige Anhängelast bezeichnet man die maximale Last, die ein Zugfahrzeug ziehen darf.
Die Gesamtmasse des beladenen Anhängers, also das Gewicht, darf die maximal zulässige Anhängelast des Fahrzeuges nicht überschreiten. Wie Ihr die maximal zulässige Anhängelast berechnen könnt, könnt Ihr am besten in unseren FAQ nachlesen. Dort findet Ihr verschiedene Beispiele für eine solche Berechnungen.

Die Stützlast

Die Stützlast auf der anderen Seite ist die Last, die bei Anhängern von oben auf die Anhängerkupplung einwirkt. Durchschnittlich liegen die maximalen Stützlasten für Zugfahrzeuge und Anhänger zwischen 50 und 100 kg. Auch die Stützlast darf nicht überschritten werden, aus Gründen des Fahrverhaltens solltet Ihr die Stützlast jedoch möglichst ausnutzen.

Im Einzelfall können die Werte für die Anhängerkupplungen natürlich von den Fahrzeugwerten abweichen. Maßgebend sind jedoch immer die für das Fahrzeug festgelegten Werte aus Euren Fahrzeugpapieren. Wir empfehlen Euch außerdem das tatsächliche Gewicht des beladenen Anhängers und die Stützlast vor längeren Fahrten zu ermitteln und wünschen Euch eine allzeit sichere Fahrt!

Ihr benötigt noch eine AHK für Euren Ausflug mit dem Anhänger? Im MVG-Shop findet Ihr für jedes Modell die passende Anhängerkupplung.

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