Aktueller Bußgeldkatalog | Überladungen bei der Fahrt mit dem Anhänger

19. Juli 2020 um 9:19

Anhänger ÜberladungDen Anhänger richtig zu beladen, ist gar nicht so einfach. Dabei ist auf einiges zu achten, die richtige Verteilung der Ladung und die Sicherung spielen beispielsweise eine große Rolle. Besonders wichtig ist auch das Gewicht der Ladung, dieses muss nicht nur richtig verteilt sein, um eine möglichst ruhige Fahrt des Anhängers zu ermöglichen. Auch darf das zulässige Gesamtgewicht des Zuges nicht überschritten werden, welches natürlich auch durch die Zuladung beeinflusst wird. Das zulässige Gesamtgewicht des Zuges ergibt sich aus der zulässigen Anhängelast, dem zulässigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs und dem Leergewicht des Zugfahrzeuges und darf die Werte im Fahrzeugschein nicht überschreiten. Welche Konsquenzen erwarten Euch gemäß des aktuellen Bußgeldkatalogs bei einer Überladung Eures Gespanns? 

Überladung des Anhängers

Während bei Überladungen von Pkw (zGG bis 7,5 Tonnen) oder Anhänger (zGG bis 2 Tonnen) von über 5 % nur eine Geldstrafe von 10 € fällig wird, sind es bei 30 % Überladung schon 235 € und ein Punkt. Wenn Ihr mit einem Lkw und Anhänger unterwegs seid, sind die Strafen höher. In jedem Fall werden dabei dann auch für den Fahrzeughalter Bußgelder und ggf. auch Punkte fällig. Wenn Ihr Euch also ein solches Gespann leiht und mit einer Überladung erwischt werdet, wird auch der Halter des Gespanns zur Kasse gebeten. Die Strafen für den Halter sind noch etwas höher, so muss dieser bei einer Überladung von über 5 % bereits 140 € zahlen und mit einem Punkt rechnen. 

Auch die Stützlast müsst Ihr beim Beladen stets beachten. Die Stützlast ist definiert als die Last, die bei Anhängern von oben auf die Anhängerkupplung einwirkt. Die Stützlast ist sowohl für Euer Fahrzeug als auch für die Anhängerkupplung festgelegt. Oft ist es der Fall, dass die beiden Werte unterschiedlich sind. In dem Fall ist der niedrigere Wert maßgeblich und muss eingehalten werden. Wird die zulässige Stützlast überschritten, so wird beispielsweise bei einer Überschreitung um bis zu 50 % ein Bußgeld von 25 € fällig. Bei einer höheren Überschreitung werden 60 € fällig, zusätzlich müsst Ihr mit einem Punkt rechnen. Auch für den Fahrzeughalter hat dieses Vergehen Auswirkungen. 

Unten stehend findet Ihr einmal die Staffelung für Bußgelder und Strafen, die bei der Überladung Eures Gespanns anfallen können. 

Überladung Pkw/Lkw (zGG bis 7,5 Tonnen) oder Anhänger (zGG bis 2 Tonnen)

  • um über 5 %: 10 €
  • um über 10 %: 30 €
  • um über 15 %: 35 €
  • um über 20 %: 95 €, 1 Punkt
  • um über 25 %: 140 €, 1 Punkt
  • um über 30 %: 235 €, 1 Punkt

Überladung Lkw oder Anhänger (zGG über 2 Tonnen)

  • um 2-5%: 30 €
  • um über 5 %: 80 €, 1 Punkt
  • um über 10 %: 110 €, 1 Punkt
  • um über 15 %: 140 €, 1 Punkt
  • um über 20 %: 190 €, 1 Punkt
  • um über 25 %: 285 €, 1 Punkt
  • um über 30 %: 380 €, 1 Punkt

Fahrzeughalter: Überladung Lkw oder Anhänger (zGG über 2 Tonnen)

  • um 2-5%: 35 €
  • um über 5 %: 140 €, 1 Punkt
  • um über 10 %: 235 €, 1 Punkt
  • um über 15 %: 285 €, 1 Punkt
  • um über 20 %: 389 €, 1 Punkt
  • um über 25 %: 425 €, 1 Punkt
  • um über 30 %: 425 €, 1 Punkt

Stützlast überschritten:

  • um bis zu 50 %: 25 €
  • um mehr als 50 %: 60 €, 1 Punkt
  • Zulässige Stützlast nicht durch Schild angezeigt: 5 €

 

Weitere Infos findet Ihr auch auf der Website zum Bußgeldkatalog

Urlaub 2020: Reisen trotz Corona

6. Juli 2020 um 8:03

Urlaub 2020

COVID-19 hat dieses Jahr einen Strich durch viele geplante Urlaube gemacht. Gemäß der neuesten Entscheidungen sind nun einige Reisen innerhalb der EU wieder möglich. Besonders innerhalb von Deutschland ist das Urlauben vergleichsweise unaufwendig. Genau der richtige Zeitpunkt also, um über den Urlaub und das Reisen in 2020 noch einmal nachzudenken und vielleicht selbst Pläne zu machen. Wir haben ein paar Vorschläge für Euch zusammengestellt.

Urlaub zuhause: Ausflug mit dem Fahrrad

Wer sich trotz der neuen Regelungen vielleicht nicht zum Reisen entscheidet oder aus zeitlichen oder finanziellen Gründen lieber zuhause urlauben möchte, für den ist ein Ausflug ins Grüne mit dem Rad genau das Richtige. Wenn man im Grünen wohnt, dann nichts wie rauf aufs Rad und losgeradelt. Leider ist das nicht für jedermann möglich, sodass die Fahrräder transportiert werden müssen. In unserem Sortiment finden Sie jetzt wieder eine Auswahl verschiedener Heckfahrradträger. Wir führen sowohl Produkte für den Transport von 2 Fahrrädern, als auch für den Transport von 3 Fahrrädern. Sogar der Transport von bis zu 4 Fahrrädern ist je nach Modell möglich.

Modelle, wie der Strada Vario 2, sind zusammenklappbar und können so gut während der Radtour im Kofferraum verstaut werden. Insgesamt legen wir bei den Produkten in unserem Sortiment natürlich großen Wert darauf, dass diese gut bedienbar und einfach in der Handhabung sind. So wird auch der Ausflug mit dem Rad zum Mini-Urlaub!

Trendurlaub 2020: Camping in Deutschland und den Nachbarländern

Reisen mit dem eigenen Auto zieht man in Zeiten von COVID-19 sicher vor. Man ist unter sich, und kann (fast) frei von Hygienevorschriften von A nach B gelangen. Noch entspannter wird der Urlaub dann, wenn man auch die “eigenen vier Wände” dabei hat. Mit einem Wohnwagen nehmt Ihr Euer eigenes kleines Reich mit und könnt die schönsten Ecken Deutschlands – oder der Nachbarländer – erkunden. Wie wäre es zum Beispiel mit der Nord- oder Ostsee? Oder doch lieber Wandern in Bayern? 

Egal, wie Ihr Euch entscheidet, für den Urlaub mit dem Wohnwagen ist eine Anhängerkupplung der erste wichtige Schritt zum entspannten Reisen. Seht Euch einmal im Shop um, sicher findet Ihr für Euer Fahrzeug ein passendes Modell. Starre Anhängerkupplung sind genau dann die richtige Entscheidung für Euch, wenn Ihr auch nach dem Urlaub eher zu den Vielfahrern mit Anhänger gehört. Komfortabler wird es mit einer praktischen abnehmbaren oder einer schwenkbaren Anhängerkupplung. Je nach Fahrzeugmodell bieten wir Euch alle drei Anhängerkupplungen an, selbstverständlich gibt es bei uns auch den passenden Elektrosatz dazu. 

Aktueller Bußgeldkatalog | Geschwindigkeitsüberschreitungen bei der Fahrt mit dem Anhänger

1. Juni 2020 um 8:00

Geschwindigkeitsüberschreitungen mit Anhänger

Das korrekte Beladen vom Anhänger, das Einhalten von Geschwindigkeiten, die Ladungssicherung, das Parken und noch einiges mehr ist im Bußgeldkatalog auch für das Fahren mit Anhänger geregelt. Worauf ist zu achten und vor allem, mit welchen Strafen und Bußgeldern müsst Ihr rechnen? Wir haben Euch die wichtigsten Punkte einmal zusammengestellt.

Geschwindigkeitsüberschreitungen beim Fahren mit Anhänger

Um die Überschreitungen von Geschwindigkeiten definieren zu können, ist zunächst wichtig zu wissen, dass die maximale Höchstgeschwindigkeit beim Pkw mit Anhänger auf 80 km/h festgelegt ist. Das ist vor allem für das Fahren außerhalb geschlossener Ortschaften wichtig. Wenn Ihr schneller fahren möchtet, benötigt Ihr eine zusätzliche Genehmigung für Euer Gespann. Das entstehende Risiko bei Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wird als hoch eingestuft, da Euer Gespann bei überhöhter Geschwindigkeit ins Schlingern oder Schleudern geraten kann. Auch ist der Bremsweg durch das zulässige Gewicht des Anhängers verlängert. 

Das Überschreiten der Tempolimits innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften ist grundsätzlich ähnlich geregelt, wie beim Fahren ohne Anhänger. Während 10-15 km/h nur mit Geldstrafen in maximaler Höhe von 30 € geahndet werden, sind höhere Überschreitungen sowohl innerhalb als auch außerhalb von geschlossenen Ortschaften zusätzlich mit Punkten in Flensburg verbunden. Ab 40 km/h müsst Ihr zusätzlich mit Fahrverboten rechnen. Bei über 60 km/h müsst Ihr mit Punkten, Fahrverboten und einer Geldstrafe von 600 € rechnen. 

Unten stehend findet Ihr einmal die Staffelung.

Tempoüberschreitungen außerhalb geschlossener Ortschaften 

  • bis 10 km/h: 15 €
  • bis 15 km/h: 25 €
  • bis 20 km/h: 70 €, 1 Punkt
  • bis 25 km/h: 80 €, 1 Punkt 
  • bis 30 km/h: 95 €, 1 Punkt 
  • bis 40 km/h: 160 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • bis 50 km/h: 240 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • bis 60 km/h: 440 €, 2 Punkt, 2 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h: 600 €, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

 

Tempoüberschreitungen innerhalb geschlossener Ortschaften

  • bis 10 km/h: 20 €
  • bis 15 km/h: 30 €
  • bis 20 km/h: 80 €, 1 Punkt
  • bis 25 km/h: 95 €, 1 Punkt 
  • bis 30 km/h: 140 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • bis 40 km/h: 200 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot
  • bis 50 km/h: 280 €, 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot
  • bis 60 km/h: 480 €, 2 Punkt, 3 Monate Fahrverbot
  • über 60 km/h: 600 €, 2 Punkte, 3 Monate Fahrverbot

 

Weitere Infos findet Ihr auch auf der Website zum Bußgeldkatalog

So transportiert Ihr Eure Fahrräder mit dem Fahrradträger

11. März 2020 um 10:29

Kennzeichen

Beim Fahren mit Fahrradträgern ist einiges zu beachten, darum haben wir hier für Euch die wichtigsten Infos zusammengestellt, damit Ihr Eure Fahrräder nicht nur bequem, sondern auch sicher und vorschriftsgemäß mit Eurem Fahrzeug transportieren könnt.

Das Fahrrad ist ein wichtiger Bestandteil in unserer Gesellschaft geworden. Viele nutzen die Zweiräder für Kurzstrecken, um dem dichten Stadtverkehr zu entfliehen und um schneller von A nach B zu kommen. Für manche gehört das Fahrradfahren zur beliebtesten Sportart und es wird auch gerne für weitere Strecken genutzt. Mit dem Beginn des Frühlings bietet sich natürlich die Gelegenheit für eine Radtour im (Kurz-)Urlaub. Doch bevor es richtig losgehen kann, solltet Ihr erst einmal abklären, welcher Fahrradträger-Typ für Euren Pkw in Frage kommt, denn nicht jedes Fahrradträger-Modell lässt sich auf jedes Fahrzeug montieren.

Dachträger

Mit einer Radschiene für den Dachträger könnt Ihr bis zu vier oder je nach Platz auch mehr Fahrräder auf dem Fahrzeugdach transportieren. Ihr könnt den Dachträger jederzeit selbst auf dem Fahrzeugdach anbringen und wieder abnehmen – in der Regel wird er auf der Dachreling befestigt. Beachtet bei dieser Transportmöglichkeit, dass Ihr die Fahrräder auf das Dach des Fahrzeuges hinauf und wieder herunter heben müsst. Durch die zusätzliche Fracht auf dem Dach verlagert Ihr den Schwerpunkt Eures Kfz nach oben, bietet einen höheren Luftwiderstand und seid anfälliger für Seitenwinde.

Heckfahrradträger

Eine der praktischsten Transportmöglichkeiten sind Heckfahrradträger, diese sind einfach und ohne viel Aufwand am Fahrzeug zu montieren. Für einen Heckfahrradträger benötigt Ihr eine Anhängerkupplung, der Träger wird dann auf dem Kugelkopf befestigt. Beim Beladen der Träger solltet Ihr immer die zulässigen Richtlinien Eures Fahrzeugs und des Heckfahrradträgers beachten. In unserem Shop findet Ihr die passenden Heckfahrradträger in verschiedenen Ausführungen für bis zu vier Fahrräder.

Das müsst Ihr beachten

Beim Fahren mit Heckfahrradträger gilt die Regel: Fuß vom Gas. Der ADAC empfiehlt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Falls der Träger oder die darauf befestigten Fahrräder die Fahrzeugleuchten verdecken, solltet Ihr unbedingt einen Heckfahrradträger anschaffen, der selbst über Rückleuchten verfügt. Alternativ könnt Ihr zusätzliche Bremsleuchten am Träger anbringen, damit Ihr sichtbar bleibt. Bei der Verwendung von Beleuchtungseinrichtungen, die verdeckt sind, müsst Ihr mit einem Bußgeld in Höhe von 20 € rechnen. In manchen Fällen können Träger und/oder Fahrräder auch das Kennzeichen verdecken, in diesem Falle müsst Ihr ein zweites Nummernschild besorgen und dieses an Eurem Fahrradträger anbringen. Mehr dazu könnt Ihr auch in unserem Beitrag lesen. Wer bei einer Polizeikontrolle kein sichtbares Nummernschild vorweisen kann, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 60 € rechnen. Bewegliche Gegenstände wie Fahrradkörbe oder Kindersitze sollten übrigens im Fahrzeuginneren verstaut werden, damit diese während der Fahrt kein Sicherheitsrisiko darstellen.

In wenigen Wochen starten die Osterferien in Deutschland und falls Ihr unterwegs eine Radtour plant, solltet Ihr Euch vorab über die länderspezifischen Besonderheiten des Zielortes informieren. Das Gleiche gilt für Durchreiseländer und -orte. Wie auch in Österreich ist beispielsweise in Italien und Spanien eine spezielle Kennzeichentafel am Fahrradträger Pflicht.

In unserem Shop bieten wir Euch verschiedene Heckfahrradträger an, schaut einfach mal vorbei!

Warnwestenpflicht in Deutschland

20. Februar 2020 um 14:40

In Deutschland gilt die Warnwestenpflicht schon seit Juli 2014: Die Vorschrift sieht vor, dass jedes Fahrzeug – unabhängig von der Zahl der mitfahrenden Personen – mit einer Warnweste ausgestattet sein muss. Diese Regelung betrifft alle zugelassenen Pkw, Lkw und Busse. Motorräder oder Roller sind davon ausgenommen.

Im Ernstfall sollte die Warnweste schnell vom Fahrersitz aus greifbar sein, darum sollte sie im Handschuhfach, unter dem Sitz oder im Seitenfach der Tür aufbewahrt werden. Experten raten allerdings dringend davon ab, die Weste über den Sitz zu hängen, da die Signalfarbe mit der Zeit durch Sonneneinstrahlung ausbleicht und der Blickwinkel für den Fahrer möglicherweise eingeschränkt wird.

Wenn Ihr aufgrund einer Panne oder eines Unfalles auf Autobahn, Landstraße oder regulärer Straße das Fahrzeug verlassen müsst, solltet Ihr die Warnweste anziehen, sodass Ihr bei Dunkelheit oder schlechter Witterung für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar seid.

Die Warnweste muss der europäischen Norm EN ISO 20 471:2013 entsprechen, bei Missachtung der Regelung droht Euch ein Bußgeld in Höhe von 15 €. Während man in Deutschland im Falle eines Verstoßes noch recht günstig davon kommt, sind die Bußgelder in den anderen EU-Ländern deutlich höher. Die aktuellen Bußgelder könnt Ihr auch dem offiziellen Bußgeldkatalog entnehmen.

 

Warnwesten

Bußgelder bei Missachtung der Warnwestenpflicht im Ausland

In Europa gibt es keine einheitliche Regelung zur Warnwestenpflicht. Jedes Land hat seine eigenen Vorschriften, die unterschiedlich bei Verstößen geahndet werden. In Italien, Spanien oder der Slowakei betrifft die Tragepflicht der Weste alle Autoinsassen. Anders als in Deutschland müssen beispielsweise in Belgien, Bulgarien, Kroatien oder Frankreich auch Motorradfahrer nach einem Unfall oder eine Panne auf der Autobahn bzw. auf einer Kraftfahrstraße beim Absteigen vom Motorrad eine Warnweste anlegen.

Es gibt auch große Unterschiede hinsichtlich der Bußgelder: Wer in Portugal eine Autopanne oder einen Unfall hat und sich ohne Sicherheitsweste erwischen lässt, muss mit einem Bußgeld zwischen 120 und 600 € rechnen. Beim Nichttragen der Warnweste in Frankreich zahlt man ein Bußgeld in Höhe von 90 €. In Belgien droht im äußersten Fall ein Bußgeld von bis zu 1.375  €. In Österreich fällt das Bußgeld sowie in Deutschland hingegen niedrig aus. Bei einem Verstoß gegen die Warnwestenpflicht zahlt man nur 14 €.

Wer eine Auslandsfahrt machen möchte, sollte sich unbedingt mit den Vorschriften des Mitführens oder Tragens der Warnwesten vertraut machen. Wer sich vorher informiert, spart am Ende viele unnötige Kosten. Warnwesten findet Ihr auch bei uns im Shop – schaut mal vorbei!

 

Fahrt vorsichtig! Wir wünschen eine angenehme Fahrt!

Für die sichere Fahrt mit Abreißseil

23. Januar 2020 um 16:10

Sicherungsseil

Damit ein Abreißseil im Ernstfall seinen Zweck erfüllt, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Anhängevorrichtung korrekt an der Kugelstange befestigt ist. In Deutschland ist es sogar gesetzlich vorgeschrieben ein Sicherungsseil zu verwenden. Planen Sie beispielsweise einen Kurzurlaub in die Niederlande oder in die Schweiz, dann sollten Sie sich vor der Fahrt über die vor Ort geltenden Regelungen informieren, denn ein fehlendes oder nicht ordnungsgemäß angebrachtes Abreißseil kann besonders im Ausland hohe Bußgelder nach sich ziehen.

Worauf Sie vor der Fahrt achten sollten

Das Abreißseil betätigt die Bremse eines Anhängers im Fall, dass sich dieser während der Fahrt vom Zugfahrzeug lösen sollte und bringt ihn so zum Stoppen. Sie sollten sich also vor der Fahrt vergewissern, dass das Abreißseil korrekt an der Kugelstange befestigt ist. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie das Abreißseil anbringen können: Entweder befestigen Sie es mithilfe eines Karabinerhakens an der speziell dafür vorgesehenen Öse oder Sie greifen auf einen Halter für das Abreißseil zurück. 

In Deutschland ist die Verwendung eines Abreißseils oder eines Sicherungsseils Pflicht. Die genaue Position zur Anbringung des Seils ist nicht festgelegt. Diese Vorschrift gilt bei Anhängern mit Auflaufbremse, die ein zulässiges Gesamtgewicht von über 750 kg haben. Ungebremste Anhänger unter 750 kg brauchen kein Sicherungsseil.

In den Niederlanden brauchen Anhänger bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 1.500 kg eine sogenannte “Losreißvorkehrung”. Bei Anhängern ohne eigene Bremse ist eine sogenannte “Hilfskupplung” (Kabel oder Kette) vorgesehen. Bei größeren Anhängern muss eine sogenannte “Reißbremsvorkehrung”, also ein Stahlverbindungskabel zwischen Fahrzeug und Bremseinrichtung des Anhängers, verwendet werden. Sie müssen sowohl für gebremste als auch für ungebremste Anhänger die vorgeschriebenen Sicherungsseile zusätzlich an der Anhängerkupplung des Zugfahrzeugs befestigen.

In der Schweiz ist sowohl bei Anhängern ohne Bremsbetriebsanlagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 1.500 kg als auch bei Anhängern mit Bremsanlage mit zulässigem Gesamtgewicht bis zu 750 kg, eine zusätzliche Sicherungsvorrichtung wie beispielsweise ein Abreißseil erforderlich. Laut Bundesamt für Strassen (ASTRA) haben sich zusätzlich angebrachte Ösen oder spezielle Befestigungsöffnungen an der Anhängerkupplung bewährt.

In Österreich ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass die Gespanne mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 1.500 kg eine zusätzliche Sicherungsverbindung mit dem Zugfahrzeug benötigen. Anders als in der Niederlande oder in der Schweiz, reicht es aus das Abreißseil über die Anhängerkupplung zu legen (ADAC). 

Fahren Sie vorsichtig! Wir wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt!

Zubehör zum Überwintern Ihrer Anhängerkupplung

28. November 2019 um 16:01

MVG-Abdeckhaube für AnhängerDer letzte Urlaub mit der Anhängerkupplung oder mit dem Heckfahrradträger liegt jetzt schon ein paar Monate zurück und nun ist es an der Zeit die Anhängerkupplung oder den Heckfahrradträger winterfest zu machen, damit sie im nächsten Frühling wieder zum Einsatz kommt. Aber welches Zubehör benötigt Ihre AHK oder Ihr Fahrradträger überhaupt, um den kalten Wintermonaten standzuhalten? Wir erklären Ihnen, welches Zubehör Sie zum Überwintern benötigen.

Ihre Deichsel benötigt ausreichend Schutz vor Regen, Schnee und Schmutz und sollte nicht im Freien stehen, darum sollten Sie in keinem Fall auf eine Abdeckhaube verzichten. Diese ist flexibel einsetzbar; die weiten Seitenteile sind sehr strapazierfähig, sodass sie sich an die verschiedenen Deichsel anpassen lassen. Die Abdeckung ist auf der Höhe der Kugelkupplung geschlossen und somit wird ein Abrutschen der Abdeckhaube verhindert.

Durch äußere Einflüsse wie beispielsweise Regen und Nässe können sich Rostspuren auf den Trägern bilden, welche das Sicherheitsrisiko für Radfahrer deutlich erhöht. Zur Vorbeugung empfehlen wir Taschen für Heckfahrradträger, die zum einen ausreichenden Schutz gegen Rost oder Schmutz bieten, zum anderen lassen sie sich bei Nichtbenutzung platzsparend im Kofferraum oder im Keller verstauen.

Bevor Sie Ihr Fahrrad verstauen und diese wieder zu Frühlingsbeginn einsetzen, können Sie dank unserer praktischen Auffahrschienen schwere Fahrräder, einfach und bequem auf die Träger aufschieben ohne sie anheben zu müssen. Sie sind praktisch und zeitsparend.

Hier noch ein letzter Tipp von uns bevor Sie Ihre Anhängerkupplung winterfest machen: Um Ihren Anhänger vor dem Wegrollen oder -rutschen zu schützen, legen Sie einfach einen Unterlegkeil vor die Räder, der diese blockiert. Wussten Sie, dass diese teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben sind? Besonders im Winter ist die Rutschgefahr durch Nässe und Kälte sehr hoch, gehen Sie kein Risiko ein!

Die Anhängerkupplung winterfest machen

16. Oktober 2019 um 10:44

AnhängerkupplungenDas Wetter wird schlechter. Regen, Nebel, Rauhreif – bis hin zu Frost und Schnee steht uns bevor. Eine Anhängerkupplung wird zunehmend weniger benötigt. Besitzer von abnehmbaren Kupplungen sollten daher unbedingt von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Kugelstange abzunehmen, zu säubern und ordnungsgemäß zu verpacken.

Gerade im Winter setzen Schmutz und Salz der tief unten am Fahrzeug angebrachten Kupplung zu. Die Kugelstange ist in einer Schutztasche im Kofferraum besser aufgehoben als ungebraucht permanent am Fahrzeug zu bleiben. Achtet dabei unbedingt darauf, dass diese im Kofferraum gesichert werden muss, um Unfälle, durch eine bei einem Bremsmanöver umherfliegende Kugelstange, zu vermeiden.

Besitzer von starren und klappbaren Anhängerkupplungen sollten die Kugelstange ebenfalls reinigen. Stellt sicher, dass die Schutzkappe unversehrt ist, da sie den Großteil des Schmutzes und der Nässe abfängt. Eine beschädigte Schutzkappe kann leicht in unserem Shop ersetzt werden.

Mit Streusalz versetzte Feuchtigkeit ist eine Strapaze für jedes Fahrzeug. Sollte in Deiner Region viel gesalzt werden, dann tut eine regelmäßige Unterbodenwäsche nicht nur Deinem Fahrzeug, sondern auch Deiner Anhängerkupplung gut. Für die Anhänger selbst empfiehlt es sich ebenfalls, das Gegenstück der Kupplung zu schützen. Hierzu empfehlen sich passende Abdeckhauben.

Und nicht vergessen: Jedes Jahr im Oktober führen die KfZ-Meisterbetriebe die Licht-Test Aktion durch. Eine Liste von Werkstätten, die mit uns zusammenarbeiten, findet ihr bei den MVG-Montagepartnern.

Tipps zum Fahren mit Heckfahrradträger

21. August 2019 um 14:30

KennzeichenBei der Fahrt mit dem Heckfahrradträger gilt es einiges zu beachten. Wir haben Euch ein paar Tipps zusammengestellt, die Euch die Fahrt mit dem Heckfahrradträger erleichtern und Euch perfekt für die nächste Radtour vorbereiten.

  1.       Das Beste ist genau richtig

    Für den Transport von Fahrrädern auf der Anhängerkupplung gibt es eine große Auswahl, oft mit vielen unwichtigen Details und in verschiedenen Preiskategorien. Selbstverständlich sollte bei der Kaufentscheidung vor allem die Sicherheit eine wichtige Rolle spielen, auch der Preis ist für viele ausschlaggebend. Achtet unbedingt darauf, dass Ihr beim Kauf für Euer Geld auch genau das bekommt, was Ihr für Euren Transport benötigt. Auch wenn man einmal ein bisschen mehr investieren muss, dies zahlt sich aus, wenn der Transport einwandfrei und problemlos funktioniert.

  2.       Die Montage des Heckfahrradträgers

    Hochwertige Heckfahrradträger überzeugen vor allem dadurch, dass diese ebenso leicht zu montieren sind, wie ein Anhänger, der angehangen werden muss. Mit einem ähnlichen Verschluss wird der Heckfahrradträger auf der Kugelstange der Anhängerkupplung fixiert und kann beladen werden. Sollten die Fahrzeugleuchten beim montierten Heckfahrradträger verdeckt werden, so müsst Ihr unbedingt darauf achten, dass am Heckfahrradträger Leuchten vorhanden sind.

  3.       Macht Euch die Montage einfacher!

    Heckfahrradträger sind – so gut sie auch sein mögen – oft unhandlich und können zu zweit sehr viel leichter montiert werden. Macht es Euch nicht unnötig schwer und arbeitet zusammen.

  4.       Sichern Sie sich vor Diebstählen!

    Fahrräder auf dem Heckfahrradträger sind ein leichtes Opfer für Langfinger. Davor kann man sich mit abschließbaren Vorrichtungen für die Fahrräder am Heckfahrradträger ideal schützen. Ihr könnt auch den Verschluß des Heckfahrradträgers auf der Kupplung abschließen. Außerdem könnt Ihr den Heckfahrradträger im abgenommenen Zustand auch einfach im Kofferraum verstauen und Euch so vor Diebstählen absichern.

    Auch auf Parkplätzen solltet Ihr den Heckfahrradträger am besten abnehmen. So vermeidet Ihr, dass Euch jemand dagegen fährt und verringert die Beschädigungsgefahr.

  5.       Alle beweglichen Teile der Fahrräder solltet Ihr zusätzlich fixieren.

    Fahrradkörbe, Kindersitze und sonstige, bewegliche Teile am Fahrrad solltet Ihr unbedingt fixieren. So könnt Ihr ausschließen, dass durch solche Teile Schäden am Fahrzeug entstehen. Am einfachsten ist es, wenn Ihr solche Teile im Auto verstaut und alles Unnötige vom Fahrrad abnehmt.

  6.       Lasten nicht überschreiten

    Überladet den Heckfahrradträger nicht! Nur wenn der Heckfahrradträger richtig beladen ist, ist ein sicherer Transport gewährleistet. Bei einem Trägersystem mit Anhängerkupplungen solltet Ihr die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreiten.

  7.       Achtet auf das Nummernschild

    Manchmal verdecken Heckfahrradträger das Nummernschild. In dem Fall müsst Ihr ein zweites Nummernschild fertigen lassen und anbringen. Dabei entstehen geringe Kosten, die vor einer möglichen Strafe bei einer Polizeikontrolle schützen und so weitere Kosten vermeiden.

  8.       Die Fahrt mit dem Heckfahrradträger

    Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für die Fahrt mit Heckfahrradträger kann vom Hersteller eingeschränkt werden. Achtet unbedingt auf die Angaben des Hersteller, manchmal darf man höchstens 120 km/h fahren und sollte diese Angaben aus Sicherheitsgründen nicht überschreiten.

    Zusätzlich solltet Ihr möglichst vorrausschauend fahren und so Unfällen vorbeugen. Bei jeder Pause solltet Ihr die Fracht noch einmal kontrollieren und sicher stellen, dass sich nichts gelockert hat.

    Auch bei Fahrten im Ausland solltet Ihr die landesspezifischen Bestimmungen unbedingt beachten.

  9.   Vor der Fahrt in die Waschstraße…

    … solltet Ihr den Heckfahrradträger demontieren und auch die Fahrräder ins Trockene bringen;-)

  10.   Den richtigen Heckfahrradträger wählen
    Vor der ersten Fahrt mit dem Heckfahrradträger muss der passende Heckfahrradträger gekauft werden. Dieser muss natürlich auf das Auto passen und auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sein. Dabei ist vor allem die Anzahl der zu ladenden Fahrräder ein wichtiges Kriterium: Es gibt Heckfahrradträger für zwei, drei und vier Fahrräder. Oft können auch E-Bikes darauf geladen werden, jedoch passen grundsätzlich weniger E-Bikes als normale Fahrräder auf einen Heckfahrradträger. Dies ist vor allem durch das höhere Gewicht der E-Bikes begründet. Heckfahrradträger für E-Bikes werden speziell konstruiert und zugelassen, um einen sicheren Transport der schwereren E-Bikes zu gewährleisten. Eine große Auswahl von Heckfahrradträgern für verschiedene Räder findet Ihr im MVG-Onlineshop.

Fahren mit dem Anhänger – was muss ich beachten?

29. Juli 2019 um 10:47


Willkommen zu Teil 2 unserer Reihe, was beim Fahren mit Anhängern zu beachten ist. Teil 1 findet ihr hier.

  1. Einschränkungen des Anhängerführerscheins beachten
    Bei Führerscheinen der alten Klasse 3 ist das Fahren mit einem Anhänger bis 3,5 Tonnen ohne Einschränkung erlaubt. Seit 1999 ist für den Anhängerbetrieb ab einer Anhängelast von maximal 750 kg ein Führerschein der Klasse BE erforderlich. Dafür wird eine separate Fahrprüfung mit Anhänger durchgeführt.
  2. Der passende Anhänger für Ihren Transport
    Das Transportgut beeinflusst auch die Anzahl der Achsen des Anhängers. Zweiachsige Anhänger zeichnen sich durch eine höhere Zuladung und, bei richtiger Beladung, durch ein ruhigeres Fahrverhalten aus. Im Stand beziehungsweise im abgekuppelten Zustand lassen sich jedoch etwas schwieriger rangieren. Einachsige Anhänger sind dagegen wendiger.
  3. Macht Euch mit dem Gespann vertraut
    Im Anhängerbetrieb verhält sich das Fahrzeug anders als im normalen Betrieb:
    • Der Kurvenradius beziehungsweise der Wenderadius ist größer.
    • Unter Umständen sind Zusatzspiegel erforderlich, wenn der Anhänger breiter ist als das Zugfahrzeug.
    • Die Beschleunigung und das Bremsverhalten sind anders.
    • Die Länge des Gespanns ist in jedem Fall gewöhnungsbedürftig.
    • Ihr müsst wissen, wie groß eine Lücke für das problemlose Einfädeln in den fließenden Verkehr sein muss, um hektische Fahrmanöver und Unfälle zu vermeiden.

    Diese Umstände und Fragen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Deshalb ist es von enormer Bedeutung, sich mit dem Gespann vertraut zu machen. Ein Fahrsicherheitstraining eignet sich dazu am besten, dort gibt es außerdem viele Tipps und Tricks rund um das Fahren mit dem Anhänger.

  4. Ladung richtig transportieren
    Das Auto steht bereit, der Anhänger ist angehangen. Dann geht es ans Beladen. Dabei sind die folgenden Dinge zu beachten:
    •  Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers, die zulässige Anhängelast des Fahrzeuges, die maximale Stützlast und ggf. das zulässige Gesamtgewicht des Zuges dürfen nicht überschritten werden. Diese Werte sind aus den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeuges bzw. des Anhängers ersichtlich.
    •  Es empfiehlt sich, die zulässige Stützlast auszunutzen und die Ladung so zu positionieren, dass der Schwerpunkt möglichst tief gehalten wird. Dies beeinflusst das Fahrverhalten positiv.
    • Die Ladung ist unbedingt gegen Verrutschen und Herausfallen zu sichern. Dazu sind entsprechende Haltegurte und Sicherungsnetze hilfreich.
  5. Vor der Fahrt: Funktionen prüfen
    Auch wenn Ihr bereits beim Anhängen des Anhängers die Funktionen der Blinker und Leuchten geprüft habt, schadet es nicht, diese vor der Fahrt noch einmal zu testen. Zusätzlich zu allen Beleuchtungsfunktionen solltet Ihr auch einmal den Reifendruck des Fahrzeugs und des Anhängers prüfen. Sicher ist sicher! Sofern vorhanden bitte das Bremsseil des Anhängers einhängen. Bei den meisten Anhängerkupplungen ist dazu eine spezielle Öse zur Befestigung des Bremsseils vorgesehen.
  6. Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten
    Beim Fahren mit dem Anhänger ist ohne eine bauartbedingte Erweiterung auf 100 km/h eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zulässig. Diese sollte nicht überschritten werden. Bei höheren Geschwindigkeiten neigen Anhänger zum Schlingern.
    Abhilfe können dabei Schlingungsdämpfer zum Beispiel von Al-Ko oder Winterhoff leisten. Diese werden anstatt der Kugelkopfkupplung am Anhänger montiert, die Kugel der Anhängerkupplung darf bei Verwendung dieser Teile nicht gefettet werden.
  7. Rangieren mit dem Anhänger
    Besonders das Rangieren und Einparken mit einem Anhänger ist nicht einfach und sollte am Anfang geübt werden. Jedes Gespann reagiert unterschiedlich und muss individuell bedient werden. Wichtig ist vor allem, immer die Ruhe zu bewahren. Hektisches Lenken und Vor- und Zurückfahren bringt nichts und hat leider nicht den gewünschten Effekt. Testet in Ruhe aus, wie der Anhänger reagiert und was Ihr bei Eurem Gespann beachten müsst. Es gilt: Beim Rückwärtsfahren muss entgegengesetzt gelenkt werden, damit der Anhänger in die gewünschte Richtung fährt. Besonders Anfänger sollten vor der ersten, richtigen Fahrt ein paar Übungsrunden mit dem Anhänger drehen. In diesem Zusammenhang sei das noch einmal auf das oben erwähnte Fahrsicherheitstraining hingewiesen.
  8. Bergfahrten mit dem Anhänger
    Allgemein gilt: Fahrzeuge mit Allradantrieb sind besser für die Fahrt am Berg geeignet und können den Anhänger besser ziehen. Vor allem bei der Anfahrt am Berg vereinfacht das Allradgetriebe die Fahrt. Auch die Fahrt mit einem heckangetriebenen Fahrzeug ist vorteilhafter, da die Traktion der Hinterräder bei einem Heckantrieb begünstigt wird. Die Fahrt bergab sollte in einem möglichst niedrigen Gang erfolgen, um die Bremswirkung des Motors mit auszunutzen.
  9. Kurven fahren mit dem Anhänger
    Beachtet bei Kurvenfahrten die Länge des Gespanns. Der Kurvenradius ist bei einem Gespann größer. Manchmal geht Euch ‚die Kurve aus‘, da der Anhänger durch den größeren Kurvenradius der eigentlich, gefahrenen Linie nicht folgt.
  10. Die richtige Ausstattung für die Fahrt mit dem Anhänger
    Beim Fahren mit dem Anhänger gibt es verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten, die Euch das Fahren leichter machen. Oft kommen Anhänger ins Schlingern und machen die Fahrt nicht nur unangenehm, sondern führen auch zu Gefahren. Mit Anti-Schlingerdämpfern könnt Ihr die Schlinger-  und Nickbewegungen des Anhängers deutlich verringern und Euch die Fahrt angenehmer machen. Beachtet dabei unbedingt, dass Ihr den Kugelkopf nicht fetten dürft, das Fett würde die Funktion des Antischlingerdämpfers einschränken. Außerdem können auch Zusatzspiegel das Fahren und Rangieren vereinfachen. Wenn Euer Anhänger breiter ist als das Zugfahrzeug, wie etwa bei einem Caravan, dann wird es schnell unübersichtlich. Spezielle Spiegel, die über den normalen Außenspiegeln am Fahrzeug angebracht werden, ermöglichen Euch einen besseren Überblick.