Der Unterschied zwischen gebremstem und ungebremstem Anhänger

30. Juni 2026 um 10:43

Gebremster AnhängerDer Unterschied zwischen einem gebremsten und einem ungebremsten Anhänger ist besonders wichtig für Sicherheit und Fahrverhalten. Einige rechtliche Vorgaben sollten zusätzlich beachtet werden. Beide Anhängerarten unterscheiden sich nicht nur in ihrer technischen Ausstattung, sondern auch im zulässigen Gewicht, dem Einsatzbereich und den Anforderungen an Fahrer und Zugfahrzeug.

Der ungebremste Anhänger

Ein ungebremster Anhänger verfügt – wie der Name bereits erklärt – über keine eigene Bremse. Bei einem Bremsvorgang wird der Anhänger deshalb ausschließlich durch die Bremsen des Zugfahrzeugs verzögert. Das bedeutet, dass beim Bremsen die gesamte Bremsleistung vom Auto erbracht werden muss. Man muss also beim Bremsen auch die zusätzliche Masse des Anhängers beachten. 

Dies ist auch der Grund dafür, dass ungebremste Anhänger in Deutschland und den meisten europäischen Ländern in ihrem zulässigen Gesamtgewicht stark begrenzt sind. In der Regel dürfen sie ein zulässiges Gesamtgewicht von maximal 750 Kilogramm nicht überschreiten. Liegt das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers darunter, ist er ungebremst zulässig, sofern das Zugfahrzeug diese Anhängelast freigegeben hat.

Aufgrund der Begrenzung beim Gewicht werden ungebremste Anhänger häufig für leichtere Transporte eingesetzt, etwa für Gartenabfälle, kleinere Möbelstücke, Motorräder oder leichte Baumaterialien. Allerdings ist dennoch nicht zu vernachlässigen, dass das Fahrverhalten dennoch stark vom Gewicht und der Beladung abhängig ist. Längere Bremswege, eine höhere Belastung der Fahrzeugbremsen und eine größere Anfälligkeit für Schlingern können, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder Gefällefahrten, für den Fahrer relevant sein.

Der gebremste Anhänger

Ein gebremster Anhänger hingegen besitzt eine eigene Bremsanlage, meist in Form einer Auflaufbremse. Eine Auflaufbremse funktioniert mechanisch: Bremst das Zugfahrzeug, so läuft der Anhänger aufgrund seiner Massenträgheit auf die Anhängerkupplung auf. Dieser Druck wird über eine Schubstange auf die Bremsen des Anhängers übertragen und eine aktive Bremsung der Anhängerräder erfolgt. Dadurch wird die Bremsleistung auf Zugfahrzeug und Anhänger gleichermaßen verteilt und die Fahrsicherheit erheblich verbessert.

Gebremste Anhänger sind deshalb auch für deutlich höhere Lasten ausgelegt. In Deutschland dürfen sie je nach Auslegung und Freigabe des Zugfahrzeugs ein zulässiges Gesamtgewicht von über 750 Kilogramm haben, häufig bis 3.500 Kilogramm. Sie kommen daher vor allem im gewerblichen Bereich, im Bauwesen, in der Landwirtschaft oder beim Transport schwerer Fahrzeuge, Boote oder Pferde zum Einsatz. Auch Wohnwagen sind in der Regel gebremst, da ihr Gewicht schnell deutlich über der Grenze für ungebremste Anhänger liegt.

Neben dem höheren Gewicht bringt der gebremste Anhänger jedoch auch mehr technische Komplexität mit sich. Die Bremsanlage muss regelmäßig gewartet und geprüft werden, dies geschieht meist im Rahmen der Hauptuntersuchung. Ein Vorteil des gebremsten Anhängers ist sein stabileres Fahrverhalten sowie kürzere Bremswege und eine bessere Kontrolle durch die Anhängereigene Bremsung, insbesondere bei Notbremsungen oder auf abschüssigen Strecken ist dies relevant.

Was Du rechtlich beachten musst 

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Anhängern betrifft die rechtlichen Rahmenbedingungen. Sowohl bei gebremsten als auch bei ungebremsten Anhängern müssen die zulässigen Anhängelasten des Zugfahrzeugs beachtet werden. Zudem spielen Führerscheinklassen eine Rolle: Mit der Klasse B dürfen Gespanne nur bis zu bestimmten Gewichtsgrenzen geführt werden, während für schwere gebremste Anhänger oft die Klasse BE erforderlich ist.

 

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Was wird beim TÜV geprüft beim Anhänger

27. August 2025 um 16:07

TÜVWenn bei Eurem Anhänger eine Haupt- oder Erstuntersuchung oder die folgenden TÜV-Untersuchungen fällig sind, könnt Ihr Euch am besten auf den anstehenden Termin vom örtlichen TÜV vorbereiten und oft selbst schon dafür sorgen, dass Euer Anhänger weiterhin für den Straßenverkehr zugelassen wird. 

Darauf solltet Ihr bei Eurem TÜV Termin achten 

Ein guter Einstieg in Euren Termin beim TÜV ist es auf jeden Fall, wenn Ihr alle notwendige Unterlagen dabei habt. Dazu gehört neben Eurem Ausweis auch das letzte TÜV-Protokoll (sofern vorhanden) sowie der Fahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung. 

Achtet außerdem darauf, dass die Beleuchtung Eures Anhängers nicht beschädigt ist und voll sowie einwandfrei funktionsfähig ist. Eine intakte Beleuchtung ist das A und O für einen Anhänger und für die Verkehrssicherheit unerlässlich. Kontrolliert am besten vorab schon einmal die Leuchten und Blinker, das Bremslicht sowie die Kennzeichenbeleuchtung und den Rückfahrscheinwerfer. 

Auch auf die Bereifung des Anhängers solltet Ihr vorab schon einmal einen Blick werfen. Das Profil der Reifen muss mindestens 1,6 mm betragen und die Reifen dürfen nicht älter als sechs Jahre sein. Das Alter der Reifen könnt Ihr vorab schon selbst überprüfen, die Beschriftung an den Reifenflanken gibt Euch Auskunft. Dort findet Ihr eine vierstellige Aufschrift: die letzten beiden Ziffern geben das Jahr an, die ersten beiden Zahlen stehen für die Kalenderwoche in dem jeweiligen Jahr. Auch das Profil der Reifen könnt Ihr vorab schon einmal mithilfe einer 1 Euro-Münze prüfen: Wenn Ihr diese in das Profil steckt, solltet ihr den goldenen Rand der Münze nicht mehr sehen können. Nur dann ist das Profil noch ausreichend. 

Wichtig für Anhänger mit einem Gewicht über 750 kg sind außerdem Unterlegkeile. Der TÜV achtet darauf, ob diese unbeschädigt sind und zu den Reifen passen. 

 

 

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Anhänger richtig sichern – auch nach der Fahrt

3. August 2024 um 15:07

Anhänger sichern

So sichert Ihr den Anhänger richtig 

Wenn Ihr einen Anhänger parkt und dies nicht auf Eurem privaten Gelände ist, solltet Ihr unbedingt eine umfassende Sicherung des Anhängers vornehmen. Es kann immer einmal sein, dass der Anhänger wegrollt, von starken Böen angestoßen wird oder – wenn er auf der Straße geparkt ist – durch andere Verkehrsteilnehmer in ein mögliches Unfallgeschehen verwickelt wird oder sogar noch Schlimmeres anrichtet. Natürlich ist ein parkender Anhänger, der sich unvorhergesehen doch bewegt, auch auf Privatgelände nicht wünschenswert, sodass wir auch dabei eine Sicherung immer empfehlen. 

Am besten könnt Ihr einen parkenden Anhänger mit Unterlegkeilen sichern. Dazu solltet Ihr zunächst prüfen, ob die Straße abschüssig ist in eine Richtung, und wenn ja, den Anhänger vor dem Abhängen schon mit einem Unterlegkeil so sichern, dass er auch nicht davon rollt. 

Doch auch wenn die Straße keine Steigung oder Neigung aufweist, ist das Sichern mit Unterlegkeil sinnvoll: Durch einen Unterlegkeil vor und hinter den Rädern könnt Ihr alle Bewegungen nach vorne und hinten verhindern oder zumindest begrenzen, etwa bei einem Sturm oder wenn ein anderes Fahrzeug gegen den Anhänger fahren sollte. Achtet am besten darauf, dass Ihr den Anhänger geschützt parkt, beispielsweise in einer Einfahrt oder einer Sackgasse oder am Rande eines Parkplatzes, wo die Möglichkeiten, dass der Anhänger ungewollt in Bewegung gerät, von sich aus schon begrenzt sind. 

Auch gegen einen Diebstahl könnt Ihr den Anhänger zusätzlich sichern, beispielsweise mit einer Wegfahrsperre und einem Schloss für die Deichsel. 

Die Haftung für Euren Anhänger 

Euer Anhänger muss – ebenso wie Euer Auto – haftpflichtversichert sein. Falls der Anhänger also an einer abschüssigen Straße doch einmal ins Rollen gerät und ein Schaden angerichtet wird, seid ihr abgesichert. Dennoch ist es auch dann förderlich, wenn Ihr den Anhänger wie oben beschrieben zusätzlich gesichert habt. 

Ebenfalls interessant für Euch: In 2023 gab es ein Urteil des Bundesgerichtshofes, in dem ebenfalls die Haftpflichtversicherung des Anhängers zur Kasse gebeten wurde, obwohl der parkende  Anhänger sich erst durch einen Unfall mit einem anderen Pkw in Bewegung gesetzt hatte und quasi passiv am Unfallgeschehen beteiligt war. So hieß es dabei, es ergebe sich die Gefahr einer unkontrollierten Bewegung durch den Anhänger, und diese Gefahr bestehe solange der Anhänger im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werde. 

Grünes Kennzeichen für den Anhänger

10. Juni 2023 um 14:30

Grünes Kennzeichen Wenn Ihr Euren Anhänger zulasst, dann legt Ihr in der Regel auch das Kennzeichen fest. Für Euren Anhänger – ebenso wie für Euer Fahrzeug – habt Ihr dabei verschiedene Optionen. Wir haben für Euch alle Infos zum grünen Kennzeichen zusammengefasst, zum Beispiel wann Ihr ein solches Kennzeichen für Euren Anhänger bekommt und welche Vorteile Ihr dadurch habt. 

Wann bekommt man ein grünes Kennzeichen? 

Wenn Ihr Euren Anhänger nur für einen bestimmten Zweck nutzen möchtet, dann ist das grüne Kennzeichen für Euch von Vorteil. Ein bestimmter Zweck wäre zum Beispiel, wenn Ihr als Landwirt einen Anhänger zum Transport von Tieren habt, oder wenn Ihr einen Anhänger nur für den Transport von Sportgeräten habt, beispielsweise einen Anhänger für ein Boot oder Kanu. Durch die Zweckgebundenheit könnt Ihr das grüne Kennzeichen erhalten und der Anhänger ist von der Kraftfahrzeugsteuer befreit. Eine Haftpflichtversicherung benötigt Ihr dennoch für Euren Anhänger. 

Wichtig bei der Wahl des grünen Kennzeichens ist jedoch, dass Ihr den Anhänger wirklich nur für den festgelegten Zweck nutzen dürft. Also für einen Umzug dürft Ihr den Anhänger aus unserem Beispiel (zugelassen zum Transport von Sportgeräten) nicht nutzen, außer Ihr transportiert beim Umzug nur die angesprochenen Sportgeräten. Nutzt Ihr Euren Anhänger für einen anderen Zweck und missachtet die Auflagen, dann begeht Ihr dadurch Steuerhinterziehung, da der Anhänger mit dem grünen Kennzeichen steuerbefreit ist. Falls Ihr den Anhänger also für einen anderen Zweck nutzen möchtet, müsst Ihr den Anhänger mit einem normalen, schwarzen Nummernschild zulassen, da Anhänger mit schwarzem Kennzeichen steuer- und versicherungspflichtig sind. 

So bekommt Ihr ein Euer Kennzeichen

Um das grüne Kennzeichen für Euren Anhänger zu bekommen, müsst Ihr Euch für diesen Zweck zunächst beim Finanzamt oder Zoll von der Kraftfahrzeugsteuer befreien lassen. Zudem müsst Ihr eine Haftpflichtversicherung für den Anhänger abschließen. Wenn Ihr diese Unterlagen mit der Bestätigung der Steuerbefreiung vorliegen habt, dann legt Ihr die Dokumente bei der zuständigen Zulassungsbehörde vor und erhaltet dort dann Euer grünes Kennzeichen. 

Wichtig: Achtet darauf, dass Ihr bei der Zulassungsbehörde noch ein paar andere Unterlagen braucht. Ihr solltet Euren Personalausweis oder Reisepass, Eure Meldebestätigung, den Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief mitbringen und auch die eVB-Nummer als gültige Versicherungsbestätigung parat haben. Zudem braucht Ihr ggf. auch einen Nachweis der Hauptuntersuchung. Wenn der Anhänger schon einmal zuvor zugelassen war, müsst Ihr auch die schwarzen Kennzeichen mitbringen. 

Erfahren Sie auch in unseren anderen Shops mehr über unsere Produkte:

www.mvg-ahk.at
www.mvg-ahk.ch
www.mvg-ahk.lu
www.mvg-ahk.be
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Elektroautos und Anhänger – das solltet Ihr wissen

17. Mai 2022 um 10:41

ElektroautosWährend Elektroautos mit Anhängerkupplung lange Zeit eine Seltenheit waren, gibt es mittlerweile für immer mehr elektrische Modelle passende Anhängerkupplungen. Oft werden diese ab Werk verkauft, doch auch das Nachrüsten ist natürlich möglich. Auch bei uns findet Ihr einige Anhängerkupplung im Sortiment

Weniger Anhängelast bei Elektrofahrzeugen

Die meisten Elektrofahrzeuge zeichnen sich durch eine leichtere Bauweise aus. Dadurch ist automatisch die Anhängelast etwas eingeschränkt, gemäß der Faustregel, je größer und schwerer ein Auto, desto mehr Last kann es ziehen, gilt im Umkehrschluss: Je kleiner und leichter ein Fahrzeug, desto weniger kann es ziehen. 

Wenn Ihr also derzeit über den Kauf eines Elektrofahrzeuges nachdenkt, und damit gerne einen Anhänger ziehen möchtet, dann macht Euch vorab schon einmal über die Lasten Gedanken. So gibt es derzeit auf dem Markt noch wenige elektrisch betriebene Fahrzeuge, die beispielsweise einen Pferdeanhänger ziehen können. 

Die Reichweite bei der Anhängerfahrt mit dem Elektroauto

Durch das zusätzliche Gewicht, das durch den Anhänger auf das Zugfahrzeug einwirkt, wird auch der Stromverbrauch – oder beim nicht elektrisch betriebenen Pkw der Benzinverbrauch – erhöht. In diesem Punkt sind sich also Verbrennungsmotoren und E-Autos zunächst einmal sehr ähnlich. Doch der erhöhte Stromverbrauch hat beim Elektroauto zur Folge, dass sich die Reichweite verkürzt und mehr Zeit zum Nachladen eingeplant werden muss. Beim Verbrennungsmotor ist es natürlich deutlich einfacher, da jederzeit innerhalb von Minuten nachgetankt werden kann. 

Wie sehr die Reichweite beim Elektrofahrzeug durch das Ziehen eines Anhängers eingeschränkt wird, hängt von drei Faktoren ab: dem Gewicht des Anhängers, dem durch den Anhänger entstehenden Windwiderstand und der Geschwindigkeit. Wenn Ihr einen kleinen Anhänger zum Transport von Grünabfällen für wenige Kilometer zieht, ist die Reichweite also nicht so stark eingeschränkt, wenn Ihr mit einem Wohnwagen nach Italien fahren möchtet, sieht das natürlich anders aus und Ihr solltet viele Ladepausen einplanen. 

Selbstverständlich hilft folendes wie immer, wenn Ihr mit dem Anhänger unterwegs seid: Vorausschauendes Fahren ist wichtig und kann den Verbrauch – egal, ob Kraftstoff oder Strom – positiv beeinflussen. 

Achtung: Nicht alle Elektroautos sind für die Fahrt mit dem Anhänger freigegeben

Nicht jedes E-Auto darf vom Hersteller aus einen Anhänger ziehen und ist als Zugfahrzeug freigegeben. Das bedeutet, dass die verschiedenen Systeme des Fahrzeugs wie beispielsweise das Antriebssystem oder das Thermomanagement nicht für die höhere Belastung durch den Anhänger ausgelegt sind und somit eine Anhängerfahrt nicht möglich ist. Zumeist weisen diese Fahrzeuge dann auch keine Anbaupunkte für eine Anhängerkupplung auf. 

Vereinzelt kann es jedoch sein, dass Elektrofahrzeuge nicht für den Anhängebetrieb zugelassen sind, jedoch eine Stützlast eingetragen haben. In dem Fall ist die Nutzung einer Kfz-Halterung zur Befestigung eines Heckfahrradträgers möglich. Macht Euch vor dem Kauf einfach einmal beim Hersteller schlau und überlegt Euch, welche Anforderungen Ihr selbst an ein Fahrzeug für Euren Alltag stellt.

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Anhängerkupplungen für Pick Ups: Das sind die Besonderheiten

26. Januar 2022 um 16:15

Pick UpsPick Ups sind nicht nur optisch etwas anderes, auch im Hinblick auf ihre Zugstärke und ihren Einsatz sind sie nicht unbedingt gewöhnlich. Pick Ups finden vor allem in der Landwirtschaft, dem Baugewerbe und der Forstwirtschaft ihre Berufung und zeichnen sich neben der großen Ladepritsche auch durch ihre große Zugstärke aus. 

Durch das Nachrüsten einer Anhängerkupplung wird jeder Pick Up einfach zum Zugfahrzeug, anders als bei anderen Fahrzeugen gibt es dabei jedoch kleine Besonderheiten. Wir stellen Euch die Optionen zum Nachrüsten einer Anhängerkupplung an Eurem Pick Up einmal vor: Ihr habt die Wahl zwischen einer abnehmbaren Anhängerkupplung und einer starren AHK. 

Praktisch und vielseitig: Die starre AHK mit Wechselplatte

Die starre AHK für die Pick Ups ist bei uns deutlich vielseitiger als normale, starre Anhängerkupplungen. So könnt Ihr optional ein Wechselplattensystem bestellen und die Anhängerkupplung für Euren Pick Up so erweitern: Beim Wechselplattensystem habt Ihr neben einer starren Kugelkupplung, wie man sie kennt, auch eine Platte für eine Maulkupplung. Diese ist vor allem im Bereich der Land- und Forstwirtschaft interessant, da viele Anhänger dort nur mit einer Maulkupplung, wie sie etwa an Traktoren verbaut ist, gezogen werden können. Beim Wechselplattensystem arbeitet Ihr mit einem Hebelsystem, mit dem Ihr die einzelnen Platten mit nur zwei Handgriffen austauschen könnt. 

Ein größer Vorteil des Wechselplattensystems ist neben den zwei verschiedenen AHK auch die Möglichkeit, keine der beiden Platten am Pick Up zu haben. Die Aufnahme des Hebelsystems wird bei Nichtgebrauch einfach mit einer Abdeckplatte versehen, sodass Ihr dann keine AHK sichtbar am Pick Up habt. Ihr seid also auch mit der starren Anhängerkupplung sehr flexibel und könnt Euch jederzeit für einen Transport mit dem Pick Up als Zugfahrzeug entscheiden. 

Die abnehmbare Anhängerkupplung für Pick Ups

Wie bei allen anderen Fahrzeugen auch, könnt Ihr auch bei Eurem Pick Up eine abnehmbare Anhängerkupplung verbauen. Die AHK im MVG-System 2040 beispielsweise wird über ein Drehrad bedient. Die Kugelstange könnt Ihr somit jederzeit leicht montieren und ebenso leicht auch wieder abnehmen, wenn Eure Anhängerfahrt endet. Durch eine Produktinnovation zeichnet sich das System vor allem dadurch aus, dass Ihr auch beim Einsatz in Forst- und Landwirtschaft sowie im Baugewerbe keinen Schutzstopfen für die Aufnahme Eurer Kugelstange braucht. Unsere AHK sind so konzipiert, dass sie auch bei der starken Verschmutzung in den genannten Gewerken einfach gereinigt werden können und ihre Funktionalität trotz fehlendem Schutzstopfen nicht verlieren. Ihr möchtet mehr zum Schutzstopfen und der Produktinnovation erfahren? Dann lest unseren Blogbeitrag

 

Mehr zu unseren Anhängerkupplungen für Pick Ups erfahrt Ihr auch in unserem Shop oder auf unserer Infoseite

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Wann darf ich ohne Führerschein mit Anhänger fahren?

30. Oktober 2021 um 14:18

Anhängerfahren ohne FührerscheinFür das Fahren mit Anhänger ist ein spezieller Führerschein erforderlich. Doch trifft das immer zu? In der Regel musst Du einen speziellen Anhängerführerschein erlangen und dazu auch noch einmal extra zur Fahrschule und eine Fahrprüfung ablegen. Es gibt jedoch einen Sonderfall, für den Du keinen Anhängerführerschein brauchst und trotzdem einen Anhänger ziehen darfst. Mehr zu den gängigen Führerscheinen für die Fahrt mit dem Anhänger in Deutschland findest Du auch in unserem Blogbeitrag zum Thema. 

Anhängerfahren ohne Führerschein: In diesem Fall erlaubt

Das Fahren ohne speziellen Anhängerführerschein ist in Deutschland nur dann erlaubt, wenn Du ein paar Kriterien erfüllst. So darf Dein Anhänger nicht schwerer als 750 kg sein. Zudem gilt, dass der Anhänger nicht das Gewicht des Fahrzeugs, mit dem Du den Anhänger ziehst, überschreiten darf. Der Anhänger muss also immer leichter sein als das Zugfahrzeug. 

Falls Dein Anhänger doch schwerer als 750 kg ist, so muss das Gewicht Deines Gespanns, also Zugfahrzeug und Anhänger gemeinsam, in jedem Fall unter 3500 kg liegen. Du musst also unbedingt vor der Anhängerfahrt ohne Anhängerführerschein zunächst einmal die Zulassungsbescheinigungen von Zugfahrzeug und Anhänger genau prüfen und die Werte, die dort für das jeweilige Gewicht angegeben sind, addieren. Grundsätzlich kannst Du dann zwar auf den Führerschein für den Anhänger verzichten, einen Führerschein der Klasse B musst Du jedoch zwingend immer haben und diesen auch mit Dir führen.

Mögliche Strafen

Das Fahren ohne passenden Führerschein ist in Deutschland nicht nur eine Ordnungswidrigkeit. So musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass Du wenn Du ohne gültigen Anhängerführerschein mit dem Anhänger unterwegs bist, Du also keinen Anhängerführerschein hast, und die oben genannten Kriterien nicht erfüllst, Du Dich strafbar machst. Achte unbedingt darauf, die aufgeführten Kriterien einzuhalten, sofern Du keinen Führerschein der Klasse BE hast. Solltest Du Deinen Führerschein nur vergessen haben, dieser jedoch gültig sein, dann musst Du bei einer Polizeikontrolle nur mit einem Verwarngeld rechnen. 

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Den Anhänger einparken und abkuppeln: Auf diese Punkte solltest Du achten

12. Juli 2021 um 18:01

Anhänger einparkenNach Deiner Anhängerfahrt muss auch Dein Anhänger wieder sicher “verstaut” werden. Wir haben ein paar Tipps zum Einparken, Abkuppeln und Sichern des Anhängers für Dich zusammengestellt, darauf solltest Du beim Anhänger einparken achten. 

So parkst Du Deinen Anhänger ein

Das Rückwärtsfahren mit Anhänger kann manchmal etwas schwierig sein. Wie immer gilt: Am einfachsten ist es, wenn Du jemanden hast, der Dich einweist. Und: Übung macht den Meister. Am besten funktioniert das Rückwärtsfahren, wenn Du Dein Gespann wirklich gut kennst und gut abschätzen kannst, wie der Anhänger auf Deine Lenkbewegungen reagiert.

Vor dem Einparken solltest Du Dich vergewissern, dass der Platz oder die Lücke, wo der Anhänger eingeparkt werden soll, groß genug ist und keine Hindernisse im Weg sind. Auch vorne solltest Du genug Platz zum Rangieren haben. Räume mögliche Hindernisse – sofern möglich – aus dem Weg und suche Dir vorab Orientierungspunkte, die Du beim Rückwärtsfahren gut im Blick haben kannst und Dir helfen, den Anhänger zu platzieren. 

Wenn Du beispielsweise in einer Reihe anderer Anhänger eine Lücke treffen musst, kann es hilfreich sein, wenn Du schon im Vorwärtsfahren bemüht bist, den Anhänger so nah wie möglich an die Lücke heranzusetzen, sodass Du weniger Weg im Rückwärtsgang hinter Dich bringen musst. Überlege grundsätzlich vorab, was Du schon im Vorwärtsfahren beachten kannst, um Dir das Rückwärtsfahren dann zu erleichtern. Vermeide stets hektische Lenkbewegungen und bleibe lieber ein Mal zu viel als zu wenig stehen, um Dich zu vergewissern, dass alles so passt und Du den Anhänger genau dort zum Stehen bekommst, wo Du ihn haben möchtest. 

Sicherheit geht vor

Wenn Du den Anhänger eingeparkt hast, solltest Du zunächst auf die Sicherung des Anhängers achten und verhindern, dass er wegrollen kann, sobald Du ihn vom Zugfahrzeug gelöst hast. Nutze dazu Unterlegkeile und ziehe unbedingt die Bremse des Anhängers als erstes fest. Anschließend löst Du die elektronische Verbindung zwischen Anhänger und Zugfahrzeug auf und räumst das Stromkabel des Anhängers in die dafür oft vorgesehene Aufnahme. Kurbele dann das Stützrad des Anhängers nach unten und hebe den Anhänger von der Anhängerkupplung ab. Erst als letzten Schritt löst Du das Abreißseil. Dies ist ein wichtiger Punkt in Deiner Routine beim Abhängen und eine letzte Absicherung, um ein Wegrollen des Anhängers zu verhindern. Löse das Abreißseil nur, wenn Du Dir sicher bist, dass Du alle anderen Schritte vorher absolviert hast und der Anhänger sicher und fest steht und vor allem nicht wegrollen kann. 

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Den Anhänger anhängen: Die drei wichtigsten Schritte

2. Juni 2021 um 17:25

Den Anhänger anhängen Du möchtest mit dem Anhänger los, hast aber noch nicht genug Übung beim Anhänger anhängen? Wir haben ein paar Tipps für Dich und erläutern die wichtigsten Schritte zum sicheren und einfachen Anhängen Deines Anhängers.

Das Heranfahren an den Anhänger

Schon beim Heranfahren an den Anhänger solltest Du auf Präzision setzen und Dir Zeit nehmen. Achte zunächst darauf, wo Dein Anhänger steht. Ist beispielsweise links und rechts sowie hinter dem Anhänger ein wenig Platz? Gibt es mögliche Hindernisse, die Du nicht nur im Hinterkopf haben solltest, sondern ggf. vorab aus dem Weg räumen solltest? 

Am einfachsten ist es natürlich, wenn Du eine Hilfsperson hast, die Du am Anhänger platzieren kannst und die Dich dann einweist. Doch auch ohne Hilfsperson kannst Du mit etwas Übung den Anhänger gut alleine anhängen. 

Achte darauf, dass Du möglichst gerade vor den Anhänger fährst und Deine Anhängerkupplung schon möglichst mittig vom Anhänger platzierst. Mit etwas Übung kannst Du auch Orientierungspunkte am Anhänger ausmachen, die Dir dabei helfen, das Zugfahrzeug mittig rückwärts an den Anhänger heranzusetzen. 

Du solltest unbedingt darauf achten, nicht zu schnell zu fahren. Besonders wenn Du alleine bist, ist es besser, Du tastest Dich langsam an den Anhänger heran, als eine Beule im Heck Deines Autos zu riskieren. Möglicherweise hilft Dir eine Markierung am Boden dabei, den Abstand besser einzuschätzen, sodass Du nicht ständig aussteigen musst, um den verbleibenden Abstand zum Anhänger zu überprüfen. Auch ein Spiegel, den Du am Anhänger montierst, oder eine Rückfahrkamera für Dein Fahrzeug (falls diese nicht sowieso zur Ausstattung gehört, kann man die Kamera auch nachrüsten) helfen Dir beim Heranfahren an den Anhänger. 

Das Anhängen des Anhängers

Es ist soweit, Dein Zugfahrzeug steht mittig vor der Deichsel des Anhängers. Nun kurbelst Du das Stützrad langsam herunter und achtest dabei darauf, die Anhängerkupplung am Zugfahrzeug möglichst genau zu treffen. Bei manchen Anhängern wird das Herunterkurbeln durch die Feststellbremse des Anhängers behindert. Diese solltest Du erst lösen, wenn Du dich vorher vergewissert hast, dass der Anhänger nicht vorwärts oder rückwärts rollen kann. Am besten nutzt Du Unterlegkeile, wenn Du die Feststellbremse frühzeitig lösen musst. 

Wenn Du den Anhänger soweit herunter gekurbelt hast, dass er Kontakt zur AHK hat, kann es sein, dass der Anhänger schon von alleine auf die Anhängerkupplung springt und einrastet. Wenn dies nicht der Fall ist, hebst Du den Hebel an der Kugelkupplung leicht an und öffnest damit die Kupplung des Anhängers, sodass Du den Anhänger auf die Anhängerkupplung aufsetzen und anhängen kannst. Wenn Du den Hebel loslässt, sollte die Sicherung der Kugelkupplung automatisch einrasten. Um sicher zu sein, dass die Verriegelung funktioniert hat, kannst Du das Stützrad wieder ein Stück hochkurbeln. Wenn sich der Anhänger nicht von der Anhängerkupplung löst, ist alles korrekt verriegelt. 

Die Sicherheitskontrolle: Ist alles korrekt?

Mit der Verriegelung der Kugelkupplung auf der Anhängerkupplung hast Du schon die erste Sicherheitskontrolle absolviert. Anschließend befestigst Du das Abreißseil und steckst den Stecker zur Stromverbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger ein. Nun musst Du nur noch das Stützrad kontrollieren und ggf. noch in seine Parkposition bringen, die Bremse des Anhängers lösen, mögliche Keile wegnehmen und kannst schon aus der Parklücke des Anhängers herausfahren. Vergewissere Dich dann noch kurz, ob alle Lampen und Blinker am Anhänger korrekt funktionieren. Anschließend bist Du schon bereit für Deine Fahrt. 

 

Wie Du Deine Ladung bei der Anhängerfahrt korrekt sicherst, kannst Du in unserem Blogbeitrag nachlesen. 

 

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Die Zulassung für Euren Anhänger: Die wichtigsten Infos

14. Mai 2021 um 14:58

Zulassung für den AnhängerWenn Ihr einen neuen Anhänger bekommt, dann solltet Ihr unbedingt auch die Fahrt zur Zulassungsstelle einplanen. Ein Anhänger für Pkw ist nicht zulassungsfrei und Ihr müsst Euch neben der Zulassung auch amtliche Nummernschilder besorgen. Um diese zu bekommen und Euren neuen Anhänger für die erste Fahrt nutzen zu können, müsst Ihr Euren Anhänger anmelden. Nur mit gültiger Zulassung dürft Ihr ihn im Straßenverkehr nutzen. 

Diese Dokumente braucht Ihr für die Zulassung Eures Anhängers

Damit Euer Anhänger zugelassen wird und Eure neuen Kennzeichen ausgestellt werden können, kommt Ihr um die Fahrt zur zuständigen Zulassungsstelle nicht herum. Wenn Ihr vor Ort seid, benötigt Ihr die folgenden Dokumente, damit Eure Zulassung ausgestellt werden kann: Ihr braucht die Herstellerbescheinigung beziehungsweise eine Bestätigung einer gültigen Hauptuntersuchung durch eine Prüforganisation wie die DEKRA oder den TÜV, die bestätigt, dass Euer Anhänger verkehrstauglich ist. Sollte der “TÜV” abgelaufen sein, fällt je nach Dauer der Überziehung ein Bußgeld an, achtet also unbedingt darauf, dass die Hauptuntersuchung noch gültig ist. Außerdem solltet Ihr Euch ausweisen können, beispielsweise mit einem Personalausweis. Auch die Zulassungsbescheinigung Teil I und II solltet Ihr in jedem Fall dabei haben. Abschließend braucht Ihr noch einen Versicherungscode von Eurer Versicherung, alternativ könnt Ihr auch eine Versicherungsdoppelkarte mitbringen. 

Keine Papiere?

Auch wenn Ihr keine Papiere habt, könnt Ihr den Anhänger anmelden, dies ist aber viel schwieriger. Eine solche Ausnahme wird auch nur dann gemacht, wenn der Fahrzeugschein oder Fahrzeugbrief verloren gegangen ist, nicht etwa, wenn Ihr diesen zuhause vergessen habt. Im Fall der verlorenen Unterlagen prüfen die zuständigen Behörden zunächst, wer der eigentliche Eigentümer Eures Anhängers ist. Selbstverständlich ist hier ein Kaufvertrag zwischen Euch und dem Verkäufer hilfreich und kann das Prozedere beschleunigen. Außerdem muss natürlich auch geprüft werden, ob der Anhänger als gestohlen gemeldet wurde. Ein Ersatz für die verlorenen Unterlagen kann in der Regel dann zeitnah angefordert werden, dazu sollte das alte Kennzeichen bekannt sein und der Fahrzeugschein am besten noch vorhanden sein. 

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