Anhängerkupplungen für Pick Ups: Das sind die Besonderheiten

26. Januar 2022 um 16:15

Pick UpsPick Ups sind nicht nur optisch etwas anderes, auch im Hinblick auf ihre Zugstärke und ihren Einsatz sind sie nicht unbedingt gewöhnlich. Pick Ups finden vor allem in der Landwirtschaft, dem Baugewerbe und der Forstwirtschaft ihre Berufung und zeichnen sich neben der großen Ladepritsche auch durch ihre große Zugstärke aus. 

Durch das Nachrüsten einer Anhängerkupplung wird jeder Pick Up einfach zum Zugfahrzeug, anders als bei anderen Fahrzeugen gibt es dabei jedoch kleine Besonderheiten. Wir stellen Euch die Optionen zum Nachrüsten einer Anhängerkupplung an Eurem Pick Up einmal vor: Ihr habt die Wahl zwischen einer abnehmbaren Anhängerkupplung und einer starren AHK. 

Praktisch und vielseitig: Die starre AHK mit Wechselplatte

Die starre AHK für die Pick Ups ist bei uns deutlich vielseitiger als normale, starre Anhängerkupplungen. So könnt Ihr optional ein Wechselplattensystem bestellen und die Anhängerkupplung für Euren Pick Up so erweitern: Beim Wechselplattensystem habt Ihr neben einer starren Kugelkupplung, wie man sie kennt, auch eine Platte für eine Maulkupplung. Diese ist vor allem im Bereich der Land- und Forstwirtschaft interessant, da viele Anhänger dort nur mit einer Maulkupplung, wie sie etwa an Traktoren verbaut ist, gezogen werden können. Beim Wechselplattensystem arbeitet Ihr mit einem Hebelsystem, mit dem Ihr die einzelnen Platten mit nur zwei Handgriffen austauschen könnt. 

Ein größer Vorteil des Wechselplattensystems ist neben den zwei verschiedenen AHK auch die Möglichkeit, keine der beiden Platten am Pick Up zu haben. Die Aufnahme des Hebelsystems wird bei Nichtgebrauch einfach mit einer Abdeckplatte versehen, sodass Ihr dann keine AHK sichtbar am Pick Up habt. Ihr seid also auch mit der starren Anhängerkupplung sehr flexibel und könnt Euch jederzeit für einen Transport mit dem Pick Up als Zugfahrzeug entscheiden. 

Die abnehmbare Anhängerkupplung für Pick Ups

Wie bei allen anderen Fahrzeugen auch, könnt Ihr auch bei Eurem Pick Up eine abnehmbare Anhängerkupplung verbauen. Die AHK im MVG-System 2040 beispielsweise wird über ein Drehrad bedient. Die Kugelstange könnt Ihr somit jederzeit leicht montieren und ebenso leicht auch wieder abnehmen, wenn Eure Anhängerfahrt endet. Durch eine Produktinnovation zeichnet sich das System vor allem dadurch aus, dass Ihr auch beim Einsatz in Forst- und Landwirtschaft sowie im Baugewerbe keinen Schutzstopfen für die Aufnahme Eurer Kugelstange braucht. Unsere AHK sind so konzipiert, dass sie auch bei der starken Verschmutzung in den genannten Gewerken einfach gereinigt werden können und ihre Funktionalität trotz fehlendem Schutzstopfen nicht verlieren. Ihr möchtet mehr zum Schutzstopfen und der Produktinnovation erfahren? Dann lest unseren Blogbeitrag

 

Mehr zu unseren Anhängerkupplungen für Pick Ups erfahrt Ihr auch in unserem Shop oder auf unserer Infoseite

Anhängerkupplung nachrüsten: Das müsst Ihr beachten.

25. November 2015 um 13:05

Anhängerkupplung nachrüsten Egal, ob beim Transport von Baumaterialien oder Getränken – mit einem Anhänger lässt sich vieles nicht nur einfacher transportieren, sondern oftmals ist die AHK unerlässlich. Beim Urlaub mit dem Caravan oder beim Transport von Fahrrädern mit einem Heckfahrradträger kommt man um die Anhängerkupplung nicht herum.

Doch was gilt es schon vor dem Kauf und bei der Montage zu beachten?

1. Wählt das richtige Modell

Starr, abnehmbar oder schwenkbar? Das ist die Frage der Fragen. Bevor Ihr eine Anhängerkupplung kauft, solltet Ihr Euch überlegen, welche Anhängerkupplung für Eure Nutzung ideal ist. Fahrt Ihr viel mit dem Anhänger? Legt Ihr Wert darauf, dass die Anhängerkupplung im ungenutzten Zustand nicht sichtbar ist? Ist Euch Flexibilität wichtig? Für Vielnutzer ist eine starre Anhängerkupplung immer eine gute, solide Lösung. Wenn Ihr jedoch flexibel sein möchtet und die Optik des Autos beim Nichtgebrauch der AHK nicht beeinflussen möchtet, sind abnehmbare oder schwenkbare Anhängerkupplungen eine gute Lösung. Diese sind einfach zu bedienen und greifen nicht in das Design des Autos ein, dennoch sind die Anhängerkupplungen bei Bedarf schnell und einfach montiert und direkt einsatzbereit.

2. Montage besser vom Fachmann

Als Hobbyschrauber werdet Ihr die neu gekaufte Anhängerkupplung selbst montieren wollen. Grundsätzlich ist dies möglich, dennoch empfehlen wir, die komplette Montage vom Fachmann erledigen zu lassen. Besonders beim Einbau des Elektrosatzes ist in jedem Fall der Fachmann gefragt, damit die Stromversorgung für Blinker-, Brems-, Fahr-, Stand-, Rückfahr- und Nebellicht einwandfrei funktioniert.

Für den Einbau sind bei allen Anhängerkupplungen von MVG Montageanleitungen in der Lieferung enthalten, die mit ausführlichen Bildern Hobbyschraubern und Fachmännern helfen können, die Anhängerkupplung richtig einzubauen. Auch bei der Montage ist ausführlichste Genauigkeit geboten. Bei dem Anbau von Sicherheitsteilen ist Schlamperei fehl am Platz, verlasst Euch dabei am besten auf den Fachmann.

3. Macht Euch mit der Anhängerkupplung vertraut

Vor der ersten Fahrt solltet Ihr Euch vor allem bei abnehmbaren und schwenkbaren Anhängerkupplungen mit der Nutzung und Bedienung vertraut machen. In der Betriebsanleitung wird ausführlich beschrieben, wie Ihr die Anhängerkupplung richtig montieren könnt und in Betrieb nehmen könnt. Manchmal ist dabei ein wenig Übung notwendig. Nehmt Euch Zeit und macht Euch mit der Anhängerkupplung vertraut. Dann steht der Fahrt mit dem Anhänger bald nichts mehr im Weg.

4. Nutzt das Zubehör

Im Lieferumfang Eurer Anhängerkupplung ist oftmals verschiedenes Zubehör enthalten: Schutzkappen, Handschuhe und Schutztaschen. Macht es Euch nicht unnötig schwer und nutzt das zugesendete Zubehör vom Hersteller. Vor allem die Schutztaschen bei abnehmbaren Anhängerkupplungen sind wichtig. Wenn Ihr die AHK nicht benötigt, nehmt die AHK einfach ab und verstaut sie in der Schutztasche. So findet die Kugelstange ganz schnell und einfach Platz im Kofferraum, ohne diesen zu verschmutzen.