Wie schnell darf man mit Heckfahrradträger fahren?

16. August 2026 um 11:17

HeckfahrradträgerFür den Transport von Fahrrädern eignen sich Heckfahrradträger besonders gut, auch das Beladen ist unaufwendiger als bei Dachgepäckträgern. Die praktischen Heckfahrradträger bieten Platz für mehrere Fahrräder und sorgen für einen sicheren Transport. Doch wie schnell darf man mit Heckfahrradträger überhaupt fahren und worauf ist zu achten? 

Keine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit in Deutschland 

Grundsätzlich gibt es derzeit keine festgelegte Höchstgeschwindigkeit für die Fahrt mit einem Heckfahrradträger in Deutschland. Dennoch sollte man nicht unbegrenzt schnell fahren, wenn man die Fahrräder auf diese Weise transportiert. Dies hat verschiedene Gründe. Zum Einen verändert sich durch die zusätzliche Last auch das Fahrverhalten des Fahrzeugs. Bremswege können länger werden, Überholmänover können länger dauern, Seitenwinde haben einen anderen Einfluss, vor allem auf das Heck. Unebene Fahrbahnen sind mit Heckfahrradträger ebenfalls eine andere Herausforderung und sollten stets mit der entsprechenden Vorsicht sowie ruhigeren Geschwindigkeiten befahren werden. Hier noch einmal die möglichen Faktoren im Überblick:

  • starker Seitenwind hat mehr Angriffsfläche
  • Überholmanövern von Lkw durch zusätzliche Last beeinflusst
  • unebenen Fahrbahnen als Herausforderung für die Ladung auf dem Heckfahrradträger
  • starkes Bremsen wird durch zusätzliche Last beeinflusst. 

Der Einfluss der zusätzlichen Lasten ist nicht nur an den Befestigungspunkten des HFT höher, das gesamte Fahrzeug wird durch die Nutzung des HFT beeinflusst. Deshalb wird meist empfohlen, eine Geschwindigkeit von 130 km/h nicht zu überschreiten. 

Unbedingt beachten: Ladungssicherung und Herstellerangaben 

Wichtig für Eure Fahrt mit dem Heckfahrradträger ist immer, dass Ihr die Ladung auf dem HFT gut befestigt. Nehmt Fahrradkörbe, Kindersitze und Co am besten ab, nutzt alle Befestigungsmöglichkeiten, die der Heckfahrradträger vorsieht und zurrt alle Bänder unbedingt gut fest. 

Achtet zusätzlich immer auf die Angaben des Herstellers zum jeweiligen Heckfahrradträger. Viele Hersteller empfehlen eine maximale Geschwindigkeit für die Fahrt mit dem HFT, diese liegt meist zwischen 120 und 130 km/h. Basierend auf verschiedenen Tests können die Hersteller die Stabilität des HFT und die Auswirkungen auf das Fahrverhalten eines Fahrzeugs meist am besten einschätzen. Ihr solltet diese Empfehlungen unbedingt beachten, auch um Probleme mit Eurer Versicherung zu vermeiden. 

Regelungen im Ausland

Macht Euch vor Eurer Fahrt ins Ausland schlau, ob für den Fahrradtransport mit Heckfahrradträger im jeweiligen Land andere Regeln oder Empfehlungen gelten. Grundsätzlich gilt: Fahrt lieber langsamer, im Urlaub möchte man ja auch entspannt ankommen!

 

 

 

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Der Unterschied zwischen gebremstem und ungebremstem Anhänger

30. Juni 2026 um 10:43

Gebremster AnhängerDer Unterschied zwischen einem gebremsten und einem ungebremsten Anhänger ist besonders wichtig für Sicherheit und Fahrverhalten. Einige rechtliche Vorgaben sollten zusätzlich beachtet werden. Beide Anhängerarten unterscheiden sich nicht nur in ihrer technischen Ausstattung, sondern auch im zulässigen Gewicht, dem Einsatzbereich und den Anforderungen an Fahrer und Zugfahrzeug.

Der ungebremste Anhänger

Ein ungebremster Anhänger verfügt – wie der Name bereits erklärt – über keine eigene Bremse. Bei einem Bremsvorgang wird der Anhänger deshalb ausschließlich durch die Bremsen des Zugfahrzeugs verzögert. Das bedeutet, dass beim Bremsen die gesamte Bremsleistung vom Auto erbracht werden muss. Man muss also beim Bremsen auch die zusätzliche Masse des Anhängers beachten. 

Dies ist auch der Grund dafür, dass ungebremste Anhänger in Deutschland und den meisten europäischen Ländern in ihrem zulässigen Gesamtgewicht stark begrenzt sind. In der Regel dürfen sie ein zulässiges Gesamtgewicht von maximal 750 Kilogramm nicht überschreiten. Liegt das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers darunter, ist er ungebremst zulässig, sofern das Zugfahrzeug diese Anhängelast freigegeben hat.

Aufgrund der Begrenzung beim Gewicht werden ungebremste Anhänger häufig für leichtere Transporte eingesetzt, etwa für Gartenabfälle, kleinere Möbelstücke, Motorräder oder leichte Baumaterialien. Allerdings ist dennoch nicht zu vernachlässigen, dass das Fahrverhalten dennoch stark vom Gewicht und der Beladung abhängig ist. Längere Bremswege, eine höhere Belastung der Fahrzeugbremsen und eine größere Anfälligkeit für Schlingern können, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder Gefällefahrten, für den Fahrer relevant sein.

Zusammenfassend lässt sich festhalten:

  • Ungebremste Anhänger verfügen nicht über eine eigene Bremse
  • Dadurch ist die Belastung beim Bremsen höher für das Auto
  • Anhänger dieser Art werden in der Regel für kleinere Lasten verwendet
  • Bei der Fahrt sind die Gewichtsgrenzen und die Anhängelast unbedingt zu beachten
  • Die Anfälligkeit für Schlingerbewegungen kann bei höheren Geschwindigkeiten erhöht sein

Der gebremste Anhänger

Ein gebremster Anhänger hingegen besitzt eine eigene Bremsanlage, meist in Form einer Auflaufbremse. Eine Auflaufbremse funktioniert mechanisch: Bremst das Zugfahrzeug, so läuft der Anhänger aufgrund seiner Massenträgheit auf die Anhängerkupplung auf. Dieser Druck wird über eine Schubstange auf die Bremsen des Anhängers übertragen und eine aktive Bremsung der Anhängerräder erfolgt. Dadurch wird die Bremsleistung auf Zugfahrzeug und Anhänger gleichermaßen verteilt und die Fahrsicherheit erheblich verbessert.

Gebremste Anhänger sind deshalb auch für deutlich höhere Lasten ausgelegt. In Deutschland dürfen sie je nach Auslegung und Freigabe des Zugfahrzeugs ein zulässiges Gesamtgewicht von über 750 Kilogramm haben, häufig bis 3.500 Kilogramm. Sie kommen daher vor allem im gewerblichen Bereich, im Bauwesen, in der Landwirtschaft oder beim Transport schwerer Fahrzeuge, Boote oder Pferde zum Einsatz. Auch Wohnwagen sind in der Regel gebremst, da ihr Gewicht schnell deutlich über der Grenze für ungebremste Anhänger liegt.

Neben dem höheren Gewicht bringt der gebremste Anhänger jedoch auch mehr technische Komplexität mit sich. Die Bremsanlage muss regelmäßig gewartet und geprüft werden, dies geschieht meist im Rahmen der Hauptuntersuchung. Ein Vorteil des gebremsten Anhängers ist sein stabileres Fahrverhalten sowie kürzere Bremswege und eine bessere Kontrolle durch die Anhängereigene Bremsung, insbesondere bei Notbremsungen oder auf abschüssigen Strecken ist dies relevant.

Hier noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Gebremste Anhänger verfügen über eine eigene Bremse, dies ist in der Regel eine Auflaufbremse
  • Die Bremsleistung verteilt sich auf Zugfahrzeug und Anhänger
  • Für diese Anhänger sind höhere Gesamtgewichte möglich, meistens werden schwerere Ladungen transportiert
  • Bei der Fahrt sind die Anhängelast und technischen Freigaben des Zugfahrzeugs unbedingt zu beachten
  • Der Wartungsaufwand ist höher, dafür ist aber auch die Leistung erhöht und die Bremswege sind kürzer

Was Du rechtlich beachten musst 

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Anhängern betrifft die rechtlichen Rahmenbedingungen. Sowohl bei gebremsten als auch bei ungebremsten Anhängern müssen die zulässigen Anhängelasten des Zugfahrzeugs beachtet werden. Zudem spielen Führerscheinklassen eine Rolle: Mit der Klasse B dürfen Gespanne nur bis zu bestimmten Gewichtsgrenzen geführt werden, während für schwere gebremste Anhänger oft die Klasse BE erforderlich ist.

 

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Wie wird ein Heckfahrradträger richtig befestigt?

10. März 2026 um 16:25

HeckfahrradträgerUm Fahrräder sicher und komfortabel zu transportieren, ist ein Heckfahrradträger die Praktischste von allen Lösungen. Für den Transport der Fahrräder gibt es unterschiedliche Möglichkeiten zur Befestigung, die sich je nach Fahrzeugtyp und Heckfahrradträgermodell unterscheiden. Grundsätzlich werden Heckfahrradträger entweder an der Heckklappe, an der Kofferraumklappe, am Reserverad oder – am häufigsten und sichersten – auf der Anhängerkupplung befestigt.

Sicher unterwegs: Der Heckfahrradträger auf der Anhängerkupplung

Die einfachste Transportmöglichkeit ist die Montage eines Heckfahrradträgers auf der Anhängerkupplung, diese Lösung gilt als besonders komfortabelste und angenehm in der Nutzung. Bei dieser Befestigungsart wird der Träger direkt auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung gesetzt. Die Montage erfolgt dann werkzeuglos: Der Träger wird aufgesetzt und anschließend – je nach Modell – mit einem Spannhebel oder beispielsweise einer Klemmvorrichtung fixiert. Heutzutage verfügen moderne Systeme über eine integrierte Sicherung, die ein Lösen während der Fahrt verhindert und den Träger zusätzlich gegen Diebstahl schützt.

Ein großer Vorteil von Heckträgern zur Montage auf der Anhängerkupplung ist ihre Vielseitigkeit. Sie bieten problemlos Platz für mehrere Fahrräder und oft auch für E-Bikes und sind in der Regel recht komfortable zu beladen, vor allem, wenn man Auffahrschienen für die Fahrräder nutzt.. Zudem sitzt ein solcher Träger sehr stabil am Fahrzeug, was das Fahrverhalten deutlich weniger beeinträchtigt als andere Befestigungsarten. Viele Modelle sind zudem abklappbar, sodass der Kofferraum auch im beladenen Zustand zugänglich gemacht werden kann.

Bei der Montage ist darauf zu achten, dass der Kugelkopf der Anhängerkupplung sauber und fettfrei ist, da sonst die Klemmung nicht zuverlässig greift. Zur Montage wird der Heckfahrradträger auf den Kugelkopf gesetzt und der Spannmechanismus betätigt, sodass die Halterung den Kugelkopf fest umschließt. Nach dem Aufsetzen sollte der Träger kräftig fixiert und auf festen Sitz überprüft werden. Erst danach werden die Fahrräder in die vorgesehenen Schienen gestellt und gesichert. 

Zusammenfassen kann man die Montage des Heckfahrradträgers auf der Anhängerkupplung wie folgt:

  1. Zuerst Anhängerkupplung in Betrieb nehmen, bei einer abnehmbaren Kugelstange in die Aufnahme einführen und einrasten lassen
  2. Den Fahrradträger mit beiden Händen anheben
  3. Die Aufnahme des Fahrradträgers auf die Kugelstange aufsetzen
  4. Unbedingt auf einen geraden und vollständigen Sitz achten
  5. Die Verriegelung der Aufnahmen und des Fahrradträgers durchführen, je nach Modell diese auch abschließen
  6. Anschließend die Fahrräder auf den Träger heben und mit den dafür vorgesehenen Sicherungen fest mit dem HFT verbinden
  7. Alle Verbindung zwischen Auto und Kugelstange sowie Heckfahrradträger und Fahrrad vor der Abfahrt nochmal kontrollieren

 

Alternativ: Die Befestigung an der Heckklappe oder dem Reserverad

Eine Variante ist der Fahrradträger für die Heckklappe. Dieser wird mit Gurten und Haken am oberen und unteren Rand der Heck- oder Kofferraumklappe befestigt. Die Gurte müssen straff gespannt werden, sodass der Träger möglichst fest am Fahrzeug anliegt. Besonders wichtig ist hierbei, mögliche Kontaktstellen zwischen dem Träger und dem Auto  mit Schutzfolien oder Gummipuffern zu polstern, um etwaige Lackschäden zu vermeiden. Diese Transportlösung ist vergleichsweise günstig und flexibel, allerdings oft in der Zuladung begrenzt und nicht für jedes Fahrzeug geeignet.

Eine weitere Möglichkeit sind Reserverad-Heckträger, diese kommen vor allem bei Geländewagen oder Fahrzeugen mit außenliegendem Reserverad zum Einsatz. Der Träger wird dabei direkt auf dem Reserverad montiert und mit Schrauben fixiert. Diese Variante ist stabil, jedoch nur für Fahrzeuge mit entsprechender Bauweise nutzbar.

 

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Hinweis: Bild ist mit KI optimiert

Die abnehmbare Anhängerkupplung abnehmen – Warum?

18. September 2025 um 16:30

abnehmenDie wohl am meisten gestellte Frage für unseren Kundenservice ist immer die Frage nach der abnehmbaren Anhängerkupplung, und ob diese abgenommen werden muss bei Nichtgebrauch. Vorab schon einmal wichtig: Gesetzlich gibt es keine Vorschriften dazu, ob eine abnehmbare Kugelstange abgenommen werden muss, wenn sie nicht im Gebrauch ist und kein Anhänger angehängt ist. Es gibt weder Vorschriften dazu noch ein Bußgeld, mit dem Ihr rechnen müsst.

Ein Argument für das Abnehmen der Kugelstange kann jedoch zum Einen sein, dass viele die Kugelstange lästig finden, da diese im Weg ist, wenn sie nicht in Gebrauch ist. Und zum Anderen ist es erforderlich, die Kugelstange immer dann abzunehmen, wenn sie das Kennzeichen des Fahrzeugs verdecken würde. Dies ist im Straßenverkehr nicht erlaubt. 

Die abnehmbare Anhängerkupplung im Unfallfall 

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 2,5 Millionen Verkehrsunfälle verzeichnet. Dazu zählen auch kleinere Unfälle und Auffahrunfälle, die oft schon mit geringen Geschwindigkeiten passieren. Wenn Ihr Eure Anhängerkupplung nicht abgenommen habt, ist auch die AHK im Unfallfall nicht unwichtig. Denn durch die montierte AHK ändert sich auch die Gesamtlänge des Fahrzeugs, ein Faktor, den man nicht vergessen sollte. Mit dem längeren Gespann stößt man beim Rangieren und Ein- und Ausparken schnell gegen ein anderes Fahrzeug und es kann dabei schon zu kleinen Schäden kommen. 

Im Falle eines Auffahrunfalls kann eine montierte Kugelstange zu einem größeren Schaden am auffahrenden Fahrzeug führen. Durch die hervorstehende Kugelstange wird das Fahrzeug hinter Euch punktuell mit einem höheren Druck getroffen, je nachdem wie der Winkel, die Geschwindigkeit und der Aufprallort ist, kommt es also zu unterschiedlichen Schäden am Fahrzeug. Schon bei geringen Geschwindigkeiten sind oft Kotflügel eingedrückt oder Rahmen verzogen. Bei einem Aufprall ohne Anhängerkupplung verteilt sich die Kraft gleichmäßiger, sodass der Schaden meistens geringer ist. 

Die Versicherung

Auch hierzu gibt es – bisher – keine offiziellen Angaben oder Vorgaben von den gängigen Versicherungen. Da jedoch die Unfallgefahr und das Ausmaß von Schäden sich mit einer nicht abgenommenen Anhängerkupplung ändert, können Versicherungen von einer erhöhten Betriebsgefahr ausgehen. Dies kann dazu führen, dass eine Mithaftung für die Fahrzeughalter angenommen wird und man so doch zur Kasse gebeten wird. Bisher gibt es hierzu jedoch nach wie vor keine offiziellen Angaben. 

Unbedingt beachten: Die AHK austauschen

Wenn Ihr in einen Auffahrunfall verwickelt seid und Euer Heck mit der Anhängerkupplung betroffen ist, müsst Ihr die Anhängerkupplung unbedingt komplett austauschen. Durch den Aufprall des anderen Fahrzeugs kann es auch zu Schäden der Anhängerkupplung kommen und diese kann beschädigt werden, sodass das Ziehen des Anhängers damit nicht mehr zulässig ist. Schon klein Haarrisse können dabei relevant sein.

 

 

 

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Das Abreißseil richtig verwenden beim Urlaub in der EU

9. April 2025 um 16:29

Abreißseil EU

Das Abreißseil ist für die Anhängerfahrt unerlässlich, sichert es doch im Notfall den Anhänger und leitet eine Notbremsung ein. Schon beim Anhängen des Anhängers ist das Abreißseil ein wichtiger Punkt, den es zu beachten gilt und der in jede Routine mit einfließen sollte. In Deutschland gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Abreißseil anzubringen: Entweder befestigt Ihr das Seil mithilfe eines Karabinerhakens an der speziell dafür vorgesehenen Öse oder Ihr greift auf einen Halter für das Abreißseil zurück. Doch wie ist dies in Nachbarländern geregelt, worauf muss man bei Urlaubsreisen innerhalb der EU achten? Öse

 

Das Abreißseil in den Niederlanden 

Auch bei Fahrten im Land der Wohnwagen, den Niederlanden, ist ein Abreißseil für alle Anhänger (ungebremst und gebremst) wichtig. Das Abreißseil muss mithilfe einer Öse oder einem Bügel am Zugfahrzeug oder der Anhängerkupplung befestigt sein. Zusätzlich muss es auch gegen Abrutschen gesichert sein, ein einfaches Umlegen des Seils um die Kugelstange der Anhängerkupplung ist also nicht ausreichend. Deshalb ist ein Abreißseilhalter erforderlich, der an der Kugelstange montiert wird. Wenn Euer Fahrzeug eine eigens für das Abreißseil vorgesehene Öse vorweisen kann, ist dies ebenfalls zulässig. Auch der Niederländische Automobilclub ANWB hat alle Infos dazu zusammengestellt. 

Das Abreißseil bei Fahrten in Österreich und der Schweiz 

Zwar muss in Österreich auch ein Abreißseil für die Anhängerfahrt verwendet werden, allerdings ist keine Abrutschsicherung wie ein Abreißseilhalter vorgeschrieben. Empfohlen wird die Verwendung dennoch. 

Auch in der Schweiz muss das Abreißseil gegen ein Abrutschen von der Anhängerkupplung gesichert werden, sodass auch dort ein Abreißseilhalter notwendig ist. Allerdings ist dies nicht bei abnehmbaren Anhängerkupplungen der Fall, dort sind Abreißseilhalter nur bei ausländischen Fahrzeugen zulässig. Bei Schweizer Fahrzeugen muss das Abreißseil mit einem fest am Fahrzeug verbauten Teil befestigt sein. Dies darf auch in Form einer Öse sein, allerdings muss auch diese fest am Fahrzeug verbaut sein und beispielsweise nicht Teil der abnehmbaren Kugelstange sein. 

So verwendet Ihr das Abreißseil in Skandinavien richtig 

In Dänemark ist darauf zu achten. dass das Abreißseil, welches um die Kugelstange gelegt wurde, nicht abrutschen kann. So ist dann eine Öse zu nutzen, oder eine Halterung muss montiert sein, die das Abrutschen verhindert. 

Auch in Norwegen ist ein Sicherungsseil vorgeschrieben, bei ungebremsten Anhängern. Dieses muss aus zwei Ketten oder Stahlseilen bestehen und muss genau die der Haken oder die Befestigung, an der das Seil befestigt wird, eine gewisse Bruchfestigkeit aufweisen. Diese muss mindestens dem höchsten zulässigen Gesamtgewicht des Anhängers entsprechen. Außerdem dürfen die Glieder der Kette so kurz sein, dass die Anhängerkupplung in der Funktion nicht eingeschränkt werden kann, etwa beim Wenden. 

Die Regelungen in Spanien und Slowenien

In Spanien ist für gebremste Anhänger ein Abreißseil vorgeschrieben, bei Ungebremsten ist dies nicht erforderlich. Hier bei ist drauf zu achten, dass stattdessen ein Sicherungsseil oder eine Kette angebracht werden muss, beides darf um die Kugelstange gelegt werden, der ADAC empfiehlt jedoch eine Abrutschsicherung, etwa in Form eines Abreißseilhalters oder einer Öse am Fahrzeug. 

Ähnlich ist es in Slowenien geregelt: Für gebremste Anhänger ist ein Abreißseil vorgeschrieben, bei ungebremsten Anhängers eine Kette oder ein Sicherungsseil. Hier gilt es jedoch folgendes zu beachten: Bei einem etwaigen Abspringen des Anhängers von der Anhängerkupplung darf die Kupplung des Anhängers nicht den Boden berühren. Zudem muss eine Weiterfahrt mindestens so lange gewährleistet sein, wie es dauert, das Gespann aus der Gefahrenzone zu entfernen. Auch hier reicht eine um den Kugelhals gelegte Schlaufe grundsätzlich aus, eine Abrutschsicherung wird jedoch empfohlen seitens des ADAC. 

Ganz grundsätzlich ist eine Abrutschsicherung in Form eines Abreißseilhalters also immer sinnvoll. In einigen der genannten Länder sind hohe Geldstrafen fällig, wenn das Abreißseil nicht gesichert ist und sich von dem Zugfahrzeug löst. 

 

 

 

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Anhänger richtig sichern – auch nach der Fahrt

3. August 2024 um 15:07

Anhänger sichern

So sichert Ihr den Anhänger richtig 

Wenn Ihr einen Anhänger parkt und dies nicht auf Eurem privaten Gelände ist, solltet Ihr unbedingt eine umfassende Sicherung des Anhängers vornehmen. Es kann immer einmal sein, dass der Anhänger wegrollt, von starken Böen angestoßen wird oder – wenn er auf der Straße geparkt ist – durch andere Verkehrsteilnehmer in ein mögliches Unfallgeschehen verwickelt wird oder sogar noch Schlimmeres anrichtet. Natürlich ist ein parkender Anhänger, der sich unvorhergesehen doch bewegt, auch auf Privatgelände nicht wünschenswert, sodass wir auch dabei eine Sicherung immer empfehlen. 

Am besten könnt Ihr einen parkenden Anhänger mit Unterlegkeilen sichern. Dazu solltet Ihr zunächst prüfen, ob die Straße abschüssig ist in eine Richtung, und wenn ja, den Anhänger vor dem Abhängen schon mit einem Unterlegkeil so sichern, dass er auch nicht davon rollt. 

Doch auch wenn die Straße keine Steigung oder Neigung aufweist, ist das Sichern mit Unterlegkeil sinnvoll: Durch einen Unterlegkeil vor und hinter den Rädern könnt Ihr alle Bewegungen nach vorne und hinten verhindern oder zumindest begrenzen, etwa bei einem Sturm oder wenn ein anderes Fahrzeug gegen den Anhänger fahren sollte. Achtet am besten darauf, dass Ihr den Anhänger geschützt parkt, beispielsweise in einer Einfahrt oder einer Sackgasse oder am Rande eines Parkplatzes, wo die Möglichkeiten, dass der Anhänger ungewollt in Bewegung gerät, von sich aus schon begrenzt sind. 

Auch gegen einen Diebstahl könnt Ihr den Anhänger zusätzlich sichern, beispielsweise mit einer Wegfahrsperre und einem Schloss für die Deichsel. 

Die Haftung für Euren Anhänger 

Euer Anhänger muss – ebenso wie Euer Auto – haftpflichtversichert sein. Falls der Anhänger also an einer abschüssigen Straße doch einmal ins Rollen gerät und ein Schaden angerichtet wird, seid ihr abgesichert. Dennoch ist es auch dann förderlich, wenn Ihr den Anhänger wie oben beschrieben zusätzlich gesichert habt. 

Ebenfalls interessant für Euch: In 2023 gab es ein Urteil des Bundesgerichtshofes, in dem ebenfalls die Haftpflichtversicherung des Anhängers zur Kasse gebeten wurde, obwohl der parkende  Anhänger sich erst durch einen Unfall mit einem anderen Pkw in Bewegung gesetzt hatte und quasi passiv am Unfallgeschehen beteiligt war. So hieß es dabei, es ergebe sich die Gefahr einer unkontrollierten Bewegung durch den Anhänger, und diese Gefahr bestehe solange der Anhänger im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt werde. 

Warntafel für Heckfahrradträger bei Italienreise

18. Mai 2024 um 15:20

Warntafel

In der Urlaubszeit ist auch Italien ein beliebtes Urlaubsziel, vor allem der Gardasee oder der Comer See sind beliebte Reiseziele. Beides sind auch beliebte Destinationen für schöne Radtouren inklusive italienischem Dolce Vita. Doch für den Transport der Fahrräder auf dem Heckfahrradträger gibt es in Italien besondere Regeln.

Das solltet Ihr bei Transporten mit Überhang beachten 

In Italien gibt es eine grundsätzliche Regel für Transporte: Transportgüter, die über das Heck, den Anhänger oder den Heckfahrradträger hinausragen, müssen mit einer Warntafel versehen werden. Dazu solltet Ihr rot-weiß gestreifte Warntafeln nutzen, Ihr braucht mindestens eine. Wenn jedoch das Transportgut die gesamte Fahrzeugbreite einnimmt, benötigt Ihr zwei Warntafeln, die jeweils links und rechts am Ende des Transportgutes angebracht werden. 

Warum auch bei Heckfahrradträgern Warntafeln wichtig sind

In Italien werden Fahrräder, wenn sie auf dem Heckfahrradträger transportiert werden, als schwer erkennbare Ladung eingestuft. Dadurch ist es Pflicht, für die Fahrt diese schwer erkennbare Ladung extra kenntlich zu machen, besonders dann, wenn die Ladung breiter ist als das Fahrzeug, also wenn Eure Fahrräder auf dem HFT über die Breite des Autos hinausragen. Entscheidend dabei ist jedoch nicht die Fahrzeugbreite von Spiegel zu Spiegel, sondern die Fahrzeugbreite gemessen an den Schlussleuchten. 

Heckfahrradträger mit Warntafel kenntlich machen 

Egal, ob Ihr im Sommer die Fahrräder auf dem Heckfahrradträger oder für den Wintersport im Norden Italiens die Skier und Snowboarder auf der AHK transportiert, sind in Italien Warntafeln verpflichtend. Diese Regelung ist unabhängig davon, ob der Heckfahrradträger beleuchtet ist und ein Kennzeichen hat. Zuvor waren Heckfahrradträger mit einem sogenannten Wiederholungskennzeichen (Kennzeichen des Fahrzeugs wiederholt sich am HFT) von der Warntafel-Regelung ausgeschlossen, mittlerweile ist dies jedoch auch für derartige Transporte verpflichtend. 

Die richte Warntafel wählen

Die Warntafeln, die Ihr für solche Ladungen in Italien benötigt, sollten rot-weiß gestreift und aus Metall sein. Die Abmessungen sollten 50×50 cm sein. Solltet Ihr keine Warntafel verwenden, so werden Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht zumeist mit Geldstrafen geahndet, seltener wird nur eine Verwarnung ausgesprochen.  

 

 

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Checkliste für die Montage des Heckfahrradträgers

18. November 2023 um 16:09

HeckfahrradträgerZum Transport Eurer Fahrräder eignen sich Heckfahrradträger natürlich besonders gut. Was Ihr bei der Fahrt mit HFT in DACH beachten solltet, könnt Ihr bereits in unserem Blogbeitrag nachlesen. Heute stellen wir Euch eine Checkliste für die Montage und Inbetriebnahme Eures Heckfahrradträgers zusammen. 

So montiert Ihr Euren Heckfahrradträger

Die Heckfahrradträger aus unserem Shop werden alle auf der Kugelstange montiert. Dazu nutzt Ihr ein praktisches Hebelsystem: Wird der Hebel zur Befestigung des Heckfahrradträgers nach oben bewegt, so wird das Maul des Trägers geöffnet. So könnt Ihr den Träger bequem auf die Kugelstange aufsetzen. Durch das Senken des Hebels am Heckfahrradträger schließt Ihr den Verschluss, der die Kugelstange dann umgreift und den HFT daran sichert. 

Viele Heckfahrradträger haben eine zusätzliche Absicherung in Form eines Schlosses, sodass das Hebelsystem nicht mehr geöffnet werden kann, wenn Ihr es abschließt. Ob der HFT sicher montiert ist, erkennt Ihr daran, dass der Heckfahrradträger nicht nach links und rechts bewegt werden kann. 

Wichtig: Achtet unbedingt darauf, ein drittes Kennzeichen für den Heckfahrradträger parat zu haben. 

So beladet Ihr den Heckfahrradträger am besten 

Das Beladen des Heckfahrradträgers kann umständlich sein, vor allem E-Bikes sind oft sehr schwer und unhandlich. Erleichtern könnt Ihr Euch das Beladen mit Auffahrschienen, diese ermöglichen es Euch, das Fahrrad nicht heben zu müssen, sondern auf den HFT aufschieben zu können. Anschließend solltet Ihr zuerst den Fahrradrahmen am mittleren Befestigungspunkt des Heckfahrradträgers befestigen. Dieser Befestigungspunkt bringt die meiste Stabilität und ermöglicht es Euch, die Hände frei zu bekommrn, um die Reifen zu befestigen. Achtet bei allen Befestigungspunkten darauf, dass die Auflagefläche der Befestigungen möglichst umfassend ist und das Fahrrad möglichst gerade steht. 

Wenn Ihr die immer gleichen Fahrräder transportiert, könnt Ihr die Einstellungen der Befestigungen natürlich nach der ersten Fahrt bestehend lassen und erspart Euch für die nächsten Male den Aufwand. 

Sicherheit geht vor

Einfacher wird es natürlich, wenn Ihr zu zweit seid, um die Fahrräder aufzuladen. Dann kann eine Person das Rad auf dem Träger festhalten, die zweite Person kann alles ausrichten und befestigen. Achtet in jedem Fall darauf, dass Ihr alle Befestigungen gut anzieht und mögliche, vorinstallierte Schutzvorkehrungen gegen ein Verkratzen des Rades gut ausrichtet. Bei vielen Heckfahrradträgern sind die Befestigungen zusätzlich auch abschließbar, sodass Ihr Euch absichern könnt, dass sich auch während der Fahrt nichts lösen kann.   

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Den Anhänger einparken und abkuppeln: Auf diese Punkte solltest Du achten

12. Juli 2021 um 18:01

Anhänger einparkenNach Deiner Anhängerfahrt muss auch Dein Anhänger wieder sicher “verstaut” werden. Wir haben ein paar Tipps zum Einparken, Abkuppeln und Sichern des Anhängers für Dich zusammengestellt, darauf solltest Du beim Anhänger einparken achten. 

So parkst Du Deinen Anhänger ein

Das Rückwärtsfahren mit Anhänger kann manchmal etwas schwierig sein. Wie immer gilt: Am einfachsten ist es, wenn Du jemanden hast, der Dich einweist. Und: Übung macht den Meister. Am besten funktioniert das Rückwärtsfahren, wenn Du Dein Gespann wirklich gut kennst und gut abschätzen kannst, wie der Anhänger auf Deine Lenkbewegungen reagiert.

Vor dem Einparken solltest Du Dich vergewissern, dass der Platz oder die Lücke, wo der Anhänger eingeparkt werden soll, groß genug ist und keine Hindernisse im Weg sind. Auch vorne solltest Du genug Platz zum Rangieren haben. Räume mögliche Hindernisse – sofern möglich – aus dem Weg und suche Dir vorab Orientierungspunkte, die Du beim Rückwärtsfahren gut im Blick haben kannst und Dir helfen, den Anhänger zu platzieren. 

Wenn Du beispielsweise in einer Reihe anderer Anhänger eine Lücke treffen musst, kann es hilfreich sein, wenn Du schon im Vorwärtsfahren bemüht bist, den Anhänger so nah wie möglich an die Lücke heranzusetzen, sodass Du weniger Weg im Rückwärtsgang hinter Dich bringen musst. Überlege grundsätzlich vorab, was Du schon im Vorwärtsfahren beachten kannst, um Dir das Rückwärtsfahren dann zu erleichtern. Vermeide stets hektische Lenkbewegungen und bleibe lieber ein Mal zu viel als zu wenig stehen, um Dich zu vergewissern, dass alles so passt und Du den Anhänger genau dort zum Stehen bekommst, wo Du ihn haben möchtest. 

Sicherheit geht vor

Wenn Du den Anhänger eingeparkt hast, solltest Du zunächst auf die Sicherung des Anhängers achten und verhindern, dass er wegrollen kann, sobald Du ihn vom Zugfahrzeug gelöst hast. Nutze dazu Unterlegkeile und ziehe unbedingt die Bremse des Anhängers als erstes fest. Anschließend löst Du die elektronische Verbindung zwischen Anhänger und Zugfahrzeug auf und räumst das Stromkabel des Anhängers in die dafür oft vorgesehene Aufnahme. Kurbele dann das Stützrad des Anhängers nach unten und hebe den Anhänger von der Anhängerkupplung ab. Erst als letzten Schritt löst Du das Abreißseil. Dies ist ein wichtiger Punkt in Deiner Routine beim Abhängen und eine letzte Absicherung, um ein Wegrollen des Anhängers zu verhindern. Löse das Abreißseil nur, wenn Du Dir sicher bist, dass Du alle anderen Schritte vorher absolviert hast und der Anhänger sicher und fest steht und vor allem nicht wegrollen kann. 

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Den Anhänger anhängen: Die drei wichtigsten Schritte

2. Juni 2021 um 17:25

Den Anhänger anhängen Du möchtest mit dem Anhänger los, hast aber noch nicht genug Übung beim Anhänger anhängen? Wir haben ein paar Tipps für Dich und erläutern die wichtigsten Schritte zum sicheren und einfachen Anhängen Deines Anhängers.

Das Heranfahren an den Anhänger

Schon beim Heranfahren an den Anhänger solltest Du auf Präzision setzen und Dir Zeit nehmen. Achte zunächst darauf, wo Dein Anhänger steht. Ist beispielsweise links und rechts sowie hinter dem Anhänger ein wenig Platz? Gibt es mögliche Hindernisse, die Du nicht nur im Hinterkopf haben solltest, sondern ggf. vorab aus dem Weg räumen solltest? 

Am einfachsten ist es natürlich, wenn Du eine Hilfsperson hast, die Du am Anhänger platzieren kannst und die Dich dann einweist. Doch auch ohne Hilfsperson kannst Du mit etwas Übung den Anhänger gut alleine anhängen. 

Achte darauf, dass Du möglichst gerade vor den Anhänger fährst und Deine Anhängerkupplung schon möglichst mittig vom Anhänger platzierst. Mit etwas Übung kannst Du auch Orientierungspunkte am Anhänger ausmachen, die Dir dabei helfen, das Zugfahrzeug mittig rückwärts an den Anhänger heranzusetzen. 

Du solltest unbedingt darauf achten, nicht zu schnell zu fahren. Besonders wenn Du alleine bist, ist es besser, Du tastest Dich langsam an den Anhänger heran, als eine Beule im Heck Deines Autos zu riskieren. Möglicherweise hilft Dir eine Markierung am Boden dabei, den Abstand besser einzuschätzen, sodass Du nicht ständig aussteigen musst, um den verbleibenden Abstand zum Anhänger zu überprüfen. Auch ein Spiegel, den Du am Anhänger montierst, oder eine Rückfahrkamera für Dein Fahrzeug (falls diese nicht sowieso zur Ausstattung gehört, kann man die Kamera auch nachrüsten) helfen Dir beim Heranfahren an den Anhänger. 

Das Anhängen des Anhängers

Es ist soweit, Dein Zugfahrzeug steht mittig vor der Deichsel des Anhängers. Nun kurbelst Du das Stützrad langsam herunter und achtest dabei darauf, die Anhängerkupplung am Zugfahrzeug möglichst genau zu treffen. Bei manchen Anhängern wird das Herunterkurbeln durch die Feststellbremse des Anhängers behindert. Diese solltest Du erst lösen, wenn Du dich vorher vergewissert hast, dass der Anhänger nicht vorwärts oder rückwärts rollen kann. Am besten nutzt Du Unterlegkeile, wenn Du die Feststellbremse frühzeitig lösen musst. 

Wenn Du den Anhänger soweit herunter gekurbelt hast, dass er Kontakt zur AHK hat, kann es sein, dass der Anhänger schon von alleine auf die Anhängerkupplung springt und einrastet. Wenn dies nicht der Fall ist, hebst Du den Hebel an der Kugelkupplung leicht an und öffnest damit die Kupplung des Anhängers, sodass Du den Anhänger auf die Anhängerkupplung aufsetzen und anhängen kannst. Wenn Du den Hebel loslässt, sollte die Sicherung der Kugelkupplung automatisch einrasten. Um sicher zu sein, dass die Verriegelung funktioniert hat, kannst Du das Stützrad wieder ein Stück hochkurbeln. Wenn sich der Anhänger nicht von der Anhängerkupplung löst, ist alles korrekt verriegelt. 

Die Sicherheitskontrolle: Ist alles korrekt?

Mit der Verriegelung der Kugelkupplung auf der Anhängerkupplung hast Du schon die erste Sicherheitskontrolle absolviert. Anschließend befestigst Du das Abreißseil und steckst den Stecker zur Stromverbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger ein. Nun musst Du nur noch das Stützrad kontrollieren und ggf. noch in seine Parkposition bringen, die Bremse des Anhängers lösen, mögliche Keile wegnehmen und kannst schon aus der Parklücke des Anhängers herausfahren. Vergewissere Dich dann noch kurz, ob alle Lampen und Blinker am Anhänger korrekt funktionieren. Anschließend bist Du schon bereit für Deine Fahrt. 

 

Wie Du Deine Ladung bei der Anhängerfahrt korrekt sicherst, kannst Du in unserem Blogbeitrag nachlesen. 

 

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