Den Anhänger einparken und abkuppeln: Auf diese Punkte solltest Du achten

12. Juli 2021 um 18:01

Anhänger einparkenNach Deiner Anhängerfahrt muss auch Dein Anhänger wieder sicher “verstaut” werden. Wir haben ein paar Tipps zum Einparken, Abkuppeln und Sichern des Anhängers für Dich zusammengestellt, darauf solltest Du beim Anhänger einparken achten. 

So parkst Du Deinen Anhänger ein

Das Rückwärtsfahren mit Anhänger kann manchmal etwas schwierig sein. Wie immer gilt: Am einfachsten ist es, wenn Du jemanden hast, der Dich einweist. Und: Übung macht den Meister. Am besten funktioniert das Rückwärtsfahren, wenn Du Dein Gespann wirklich gut kennst und gut abschätzen kannst, wie der Anhänger auf Deine Lenkbewegungen reagiert.

Vor dem Einparken solltest Du Dich vergewissern, dass der Platz oder die Lücke, wo der Anhänger eingeparkt werden soll, groß genug ist und keine Hindernisse im Weg sind. Auch vorne solltest Du genug Platz zum Rangieren haben. Räume mögliche Hindernisse – sofern möglich – aus dem Weg und suche Dir vorab Orientierungspunkte, die Du beim Rückwärtsfahren gut im Blick haben kannst und Dir helfen, den Anhänger zu platzieren. 

Wenn Du beispielsweise in einer Reihe anderer Anhänger eine Lücke treffen musst, kann es hilfreich sein, wenn Du schon im Vorwärtsfahren bemüht bist, den Anhänger so nah wie möglich an die Lücke heranzusetzen, sodass Du weniger Weg im Rückwärtsgang hinter Dich bringen musst. Überlege grundsätzlich vorab, was Du schon im Vorwärtsfahren beachten kannst, um Dir das Rückwärtsfahren dann zu erleichtern. Vermeide stets hektische Lenkbewegungen und bleibe lieber ein Mal zu viel als zu wenig stehen, um Dich zu vergewissern, dass alles so passt und Du den Anhänger genau dort zum Stehen bekommst, wo Du ihn haben möchtest. 

Sicherheit geht vor

Wenn Du den Anhänger eingeparkt hast, solltest Du zunächst auf die Sicherung des Anhängers achten und verhindern, dass er wegrollen kann, sobald Du ihn vom Zugfahrzeug gelöst hast. Nutze dazu Unterlegkeile und ziehe unbedingt die Bremse des Anhängers als erstes fest. Anschließend löst Du die elektronische Verbindung zwischen Anhänger und Zugfahrzeug auf und räumst das Stromkabel des Anhängers in die dafür oft vorgesehene Aufnahme. Kurbele dann das Stützrad des Anhängers nach unten und hebe den Anhänger von der Anhängerkupplung ab. Erst als letzten Schritt löst Du das Abreißseil. Dies ist ein wichtiger Punkt in Deiner Routine beim Abhängen und eine letzte Absicherung, um ein Wegrollen des Anhängers zu verhindern. Löse das Abreißseil nur, wenn Du Dir sicher bist, dass Du alle anderen Schritte vorher absolviert hast und der Anhänger sicher und fest steht und vor allem nicht wegrollen kann. 

 

Den Anhänger anhängen: Die drei wichtigsten Schritte

2. Juni 2021 um 17:25

Den Anhänger anhängen Du möchtest mit dem Anhänger los, hast aber noch nicht genug Übung beim Anhänger anhängen? Wir haben ein paar Tipps für Dich und erläutern die wichtigsten Schritte zum sicheren und einfachen Anhängen Deines Anhängers.

Das Heranfahren an den Anhänger

Schon beim Heranfahren an den Anhänger solltest Du auf Präzision setzen und Dir Zeit nehmen. Achte zunächst darauf, wo Dein Anhänger steht. Ist beispielsweise links und rechts sowie hinter dem Anhänger ein wenig Platz? Gibt es mögliche Hindernisse, die Du nicht nur im Hinterkopf haben solltest, sondern ggf. vorab aus dem Weg räumen solltest? 

Am einfachsten ist es natürlich, wenn Du eine Hilfsperson hast, die Du am Anhänger platzieren kannst und die Dich dann einweist. Doch auch ohne Hilfsperson kannst Du mit etwas Übung den Anhänger gut alleine anhängen. 

Achte darauf, dass Du möglichst gerade vor den Anhänger fährst und Deine Anhängerkupplung schon möglichst mittig vom Anhänger platzierst. Mit etwas Übung kannst Du auch Orientierungspunkte am Anhänger ausmachen, die Dir dabei helfen, das Zugfahrzeug mittig rückwärts an den Anhänger heranzusetzen. 

Du solltest unbedingt darauf achten, nicht zu schnell zu fahren. Besonders wenn Du alleine bist, ist es besser, Du tastest Dich langsam an den Anhänger heran, als eine Beule im Heck Deines Autos zu riskieren. Möglicherweise hilft Dir eine Markierung am Boden dabei, den Abstand besser einzuschätzen, sodass Du nicht ständig aussteigen musst, um den verbleibenden Abstand zum Anhänger zu überprüfen. Auch ein Spiegel, den Du am Anhänger montierst, oder eine Rückfahrkamera für Dein Fahrzeug (falls diese nicht sowieso zur Ausstattung gehört, kann man die Kamera auch nachrüsten) helfen Dir beim Heranfahren an den Anhänger. 

Das Anhängen des Anhängers

Es ist soweit, Dein Zugfahrzeug steht mittig vor der Deichsel des Anhängers. Nun kurbelst Du das Stützrad langsam herunter und achtest dabei darauf, die Anhängerkupplung am Zugfahrzeug möglichst genau zu treffen. Bei manchen Anhängern wird das Herunterkurbeln durch die Feststellbremse des Anhängers behindert. Diese solltest Du erst lösen, wenn Du dich vorher vergewissert hast, dass der Anhänger nicht vorwärts oder rückwärts rollen kann. Am besten nutzt Du Unterlegkeile, wenn Du die Feststellbremse frühzeitig lösen musst. 

Wenn Du den Anhänger soweit herunter gekurbelt hast, dass er Kontakt zur AHK hat, kann es sein, dass der Anhänger schon von alleine auf die Anhängerkupplung springt und einrastet. Wenn dies nicht der Fall ist, hebst Du den Hebel an der Kugelkupplung leicht an und öffnest damit die Kupplung des Anhängers, sodass Du den Anhänger auf die Anhängerkupplung aufsetzen und anhängen kannst. Wenn Du den Hebel loslässt, sollte die Sicherung der Kugelkupplung automatisch einrasten. Um sicher zu sein, dass die Verriegelung funktioniert hat, kannst Du das Stützrad wieder ein Stück hochkurbeln. Wenn sich der Anhänger nicht von der Anhängerkupplung löst, ist alles korrekt verriegelt. 

Die Sicherheitskontrolle: Ist alles korrekt?

Mit der Verriegelung der Kugelkupplung auf der Anhängerkupplung hast Du schon die erste Sicherheitskontrolle absolviert. Anschließend befestigst Du das Abreißseil und steckst den Stecker zur Stromverbindung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger ein. Nun musst Du nur noch das Stützrad kontrollieren und ggf. noch in seine Parkposition bringen, die Bremse des Anhängers lösen, mögliche Keile wegnehmen und kannst schon aus der Parklücke des Anhängers herausfahren. Vergewissere Dich dann noch kurz, ob alle Lampen und Blinker am Anhänger korrekt funktionieren. Anschließend bist Du schon bereit für Deine Fahrt. 

 

Wie Du Deine Ladung bei der Anhängerfahrt korrekt sicherst, kannst Du in unserem Blogbeitrag nachlesen. 

 

Die Zulassung für Euren Anhänger: Die wichtigsten Infos

14. Mai 2021 um 14:58

Zulassung für den AnhängerWenn Ihr einen neuen Anhänger bekommt, dann solltet Ihr unbedingt auch die Fahrt zur Zulassungsstelle einplanen. Ein Anhänger für Pkw ist nicht zulassungsfrei und Ihr müsst Euch neben der Zulassung auch amtliche Nummernschilder besorgen. Um diese zu bekommen und Euren neuen Anhänger für die erste Fahrt nutzen zu können, müsst Ihr Euren Anhänger anmelden. Nur mit gültiger Zulassung dürft Ihr ihn im Straßenverkehr nutzen. 

Diese Dokumente braucht Ihr für die Zulassung Eures Anhängers

Damit Euer Anhänger zugelassen wird und Eure neuen Kennzeichen ausgestellt werden können, kommt Ihr um die Fahrt zur zuständigen Zulassungsstelle nicht herum. Wenn Ihr vor Ort seid, benötigt Ihr die folgenden Dokumente, damit Eure Zulassung ausgestellt werden kann: Ihr braucht die Herstellerbescheinigung beziehungsweise eine Bestätigung einer gültigen Hauptuntersuchung durch eine Prüforganisation wie die DEKRA oder den TÜV, die bestätigt, dass Euer Anhänger verkehrstauglich ist. Sollte der “TÜV” abgelaufen sein, fällt je nach Dauer der Überziehung ein Bußgeld an, achtet also unbedingt darauf, dass die Hauptuntersuchung noch gültig ist. Außerdem solltet Ihr Euch ausweisen können, beispielsweise mit einem Personalausweis. Auch die Zulassungsbescheinigung Teil I und II solltet Ihr in jedem Fall dabei haben. Abschließend braucht Ihr noch einen Versicherungscode von Eurer Versicherung, alternativ könnt Ihr auch eine Versicherungsdoppelkarte mitbringen. 

Keine Papiere?

Auch wenn Ihr keine Papiere habt, könnt Ihr den Anhänger anmelden, dies ist aber viel schwieriger. Eine solche Ausnahme wird auch nur dann gemacht, wenn der Fahrzeugschein oder Fahrzeugbrief verloren gegangen ist, nicht etwa, wenn Ihr diesen zuhause vergessen habt. Im Fall der verlorenen Unterlagen prüfen die zuständigen Behörden zunächst, wer der eigentliche Eigentümer Eures Anhängers ist. Selbstverständlich ist hier ein Kaufvertrag zwischen Euch und dem Verkäufer hilfreich und kann das Prozedere beschleunigen. Außerdem muss natürlich auch geprüft werden, ob der Anhänger als gestohlen gemeldet wurde. Ein Ersatz für die verlorenen Unterlagen kann in der Regel dann zeitnah angefordert werden, dazu sollte das alte Kennzeichen bekannt sein und der Fahrzeugschein am besten noch vorhanden sein. 

Sicherheit geht vor: Die Bremsen beim Anhänger

29. April 2021 um 14:09

Bremsen für den AnhängerVor jeder Fahrt mit dem Anhänger prüft Ihr sicherlich Eure Beleuchtungseinrichtungen und die Verriegelung des Anhängers auf der Kugelstange, doch auch die Räder und die Bremsen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Euer Anhänger wird selbst auch über Bremsen verfügen, sofern er mehr als 750 kg wiegt. Denn nur bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 750 kg dürfen Anhänger ungebremst gezogen werden. Warum ist dies wichtig? Weil sich vor allem mit dem steigenden Gewicht auch der Bremsweg Eures Gespanns ändert und der Anhänger beim Bremsen von hinten auf das Fahrzeug einwirkt. Er schiebt das Zugfahrzeug beim Bremsen quasi an, sodass die Bremsen des Fahrzeugs mehr leisten müssen. Gleichzeitig besteht bei schweren Anhängern ohne eigene Bremse dann auch die erhöhte Gefahr des Ausscherens. 

Die Auflaufbremse

Ist Euer Anhänger also schwerer als 750 kg, so ist eine sogenannte Auflaufbremse vorgeschrieben. Diese verhindert das Schieben des Kfz durch den Anhänger während eines Bremsvorgangs und folgt einem einfachen Prinzip der Mechanik. Die Auflaufbremse funktioniert so: Wenn das Fahrzeug bremst, läuft der Anhänger auf das Fahrzeug beziehungsweise auf die Anhängerkupplung auf. Durch die Kräfte, die dabei entstehen, wird ein Hebel umgelegt, der die Bremsen des Anhängers wiederum auslöst. Je stärker Euer Pkw als Zugfahrzeug nun bremst, umso mehr wird auch der Anhänger durch die Auflaufbremse abgebremst und die Last wird auf beide Bremsen verteilt. 

Die Notbremsung mit dem Abreißseil

Sollte sich der Anhänger einmal von der Kugelstange lösen, so funktioniert die Auflaufbremse natürlich nicht mehr. In dem Fall ist das Abreißseil Eure Absicherung für eine Bremsung des Anhängers. Das Abreißseil müsst Ihr an einem fest mit dem Kfz verbauten Teil des Autos befestigen, bei unseren MVG Anhängerkupplungen gibt es eine spezielle Öse am Querträger, an der Ihr das Abreißseil befestigen könnt. Andernfalls solltet Ihr einen speziellen Halter verwenden. Wenn sich der Anhänger vom Zugfahrzeug löst, wird durch den Zug am Abreißseil eine Notbremsung eingeleitet und der Anhänger kommt zum Stillstand. Ihr solltet also unbedingt immer auf die korrekte Nutzung des Abreißseils achten, da es für den Notfall sehr wichtig ist. 

So transportiert Ihr Eure Fahrräder sicher

12. März 2021 um 16:15

Heckfahrradträger zum Transport von FahrrädernLangsam wird es draußen wieder schöner und man kann mit den Fahrrädern eine Runde drehen. Auch eine entferntere Runde ist mit einem kurzen Transport der Fahrräder einfach umsetzbar. Für den Transport der Fahrräder eignen sich Heckfahrradträger am besten. Worauf gilt es dabei zu achten?

Die Anzahl der Fahrräder beim Transport

Bei jedem Heckfahrradträgermodell ist genau festgelegt, wieviele Räder damit transportiert werden dürfen. Zum Einen muss jedes Fahrrad eine eigene Fahrschiene auf dem Träger haben, da nur so auch die sichere Befestigung umgesetzt werden kann. Zum Anderen ist die Anzahl der Fahrräder auch hinsichtlich des Gewichts relevant. Schließlich sind die Heckfahrradträger nicht nur für eine bestimmte Anzahl von Fahrrädern, sondern auch auf deren Gewicht ausgelegt und geprüft. Sollten an Euren Fahrrädern beispielsweise noch Körbe oder Taschen befestigt sein, so ist es ggf. auch hinsichtlich des Gewichts ratsam, diese abzunehmen.

Die Kompatibilität der Anhängerkupplung

Heckfahrradträger, die einen Schnellverschluss zur Montage auf der Anhängerkupplung haben, sind sehr einfach zu bedienen. Dies könnt Ihr auch in unserem Video sehen.

 

In der Regel sind derartige Verschlüsse mit den gängigen Kugelstangen kompatibel, sodass es da für Euch keine Probleme gibt.
Wenn Ihr keine Anhängerkupplung habt, könnt Ihr natürlich auch einen Fahrradträger an Eurer Heckklappe befestigen oder die Räder beispielsweise auf dem Dach transportieren.

Beladung und Ladungssicherung beim Heckfahrradträger

Für eine sichere Fahrt ist auch das sichere Beladen sehr wichtig. Wie oben bereits erwähnt, solltet Ihr die zugelassenen Werte zur Ladung und dem Gewicht stets im Auge haben. Achtet zusätzlich darauf, dass Ihr die Fahrräder immer gut befestigt. An den Heckfahrradträgern aus unserem Shop sind sowohl in den Radschalen Befestigungsvorrichtungen vorgesehen als auch eine Vorrichtung zur Befestigung am Rahmen des Fahrrads. Auf diese Weise wird Euer Fahrrad an drei Stellen fixiert. Die Befestigungen solltet Ihr stramm anbringen und – wenn möglich – auch abschließen, sodass alles möglichst gut verzurrt ist.
Gleichzeitig sollte alles, was am Fahrrad befestigt ist (wie etwa Taschen oder Körbe) abgenommen werden. Diese Artikel sind oft sperrig und verhindern ein sicheres Befestigen auf dem Heckfahrradträger.

Wann ist ein Warnschild beim Fahren mit Anhänger notwendig?

10. Februar 2021 um 15:09

Warnschilder für die Fahrt mit AnhängerWenn Ihr Euren Anhänger beladet, müsst Ihr unter Umständen ein Warnschild am Anhänger befestigen, selbstverständlich muss dies vor der Fahrt passieren. Doch in welchen Fällen ist ein Schild genau erforderlich und wie muss es aussehen? 

Rote Fahne als Warnschild bei überragender Ladung

Die maximale Länge für Euer Gespann ist in der StVo festgelegt und darf 20,75 Meter nicht überschreiten. Gleichzeitig sind auch die Breite und Höhe definiert und wichtige Werte, die Ihr bei Eurer Fahrt beachten solltet. Abgesehen von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen dürfen normale Kfz und die Ladung nicht breiter als 2,5 Meter und nicht höher als 4 Meter sein. Die Ladung darf nach vorne nicht herausragen, dies ist nur bei Fahrzeugen, die höher als 2,5 Meter sind erlaubt. Doch auch dann darf die Ladung lediglich einen halben Meter nach vorne herausragen. 

Wenn Ihr Ladung transportiert, die nach hinten übersteht, so ist ein Überstand von 1,5 Metern noch zulässig. Allerdings muss Ladung, die mehr als 1 Meter über die Rückstrahler hinausragt, gekennzeichnet werden. Dafür benötigt Ihr eine rote Fahne. Diese muss 30×30 cm groß sein. Auch ein roter, zylindrischer Körper mit einem Durchmesser von 35 cm ist zulässig. Anbringen müsst Ihr beides unter einer Höhe von 1,5 Metern anbringen, damit es für die nachfolgenden Fahrer im Straßenverkehr sichtbar ist. 

Warntafeln für Anhänger und Heckfahrradträger

Wenn Euer Anhänger Überlänge hat, dann sind rot-weiße Warntafeln erforderlich. Wenn Ihr einen neuen Anhänger kauft, dann sind diese in den meisten Fällen vormontiert. Andernfalls könnt Ihr diese online nachbestellen. 

Für die Fahrt mit dem Heckfahrradträger sind derartige Warntafeln in einigen Ländern ebenfalls Pflicht. So müsst Ihr in Spanien und Italien ein Warnschild am Heckfahrradträger montieren. Dieses ist ebenfalls rot-weiß, quadratisch und in der Regel aus Aluminium. Wenn Ihr das Warnschild nicht montiert und bei einer Verkehrskontrolle kontrolliert werdet, dann wird eine Strafe fällig. Da die Regelungen für diese Warntafeln nicht einheitlich geregelt sind EU-weit, solltet Ihr Euch vor einer Urlaubsfahrt ins Ausland auf jeden Fall informieren, um die teilweise empfindlichen Strafen zu vermeiden. 

 

Check Up für die AHK: Darauf solltet Ihr jährlich achten

28. Januar 2021 um 11:58

Check Up AHK

Worauf solltet Ihr im Rahmen eines Check Ups – egal, ob Ihr viel mit dem Anhänger unterwegs seid, oder ob Ihr eher weniger damit fahrt – unbedingt ein Mal im Jahr achten? Wir haben Euch die wichtigsten Punkte zum jährlichen Check Up Eurer AHK zusammengestellt, schließlich begleitet Euch Eure AHK ganzjährig und im tatsächlichen Sinn auf allen Wegen.

Bei der abnehmbaren AHK: Reinigen der Aufnahme

Wenn Ihr eine abnehmbare Anhängerkupplung habt, dann spült die Aufnahme der AHK, also die Hülse, in die Ihr die Kugelstange bei der Montage einsteckt, ein Mal pro Jahr mit etwas Wasser aus. Früher gab es einen sogenannten Schutzstopfen, der ein Verunreinigen der Aufnahme verhinderte. Durch eine Produktoptimierung der Aufnahme ist dieser Stopfen nicht mehr erforderlich. Ein einfaches Ausspülen reicht vollkommen aus, da die Aufnahme nun so konzipiert ist, dass grundsätzlich deutlich weniger Dreck an Ihr anhaften kann. 

Wenn Ihr natürlich Offroad unterwegs gewesen seid, dann solltet Ihr nach einer solchen Fahrt sowieso einmal einen Blick auf die AHK werfen, sie kurz abspülen und ggf. prüfen, ob kleine Äste oder Schlammkrusten in der Aufnahme sind. 

Funktionsprüfung der abnehmbaren und schwenkbaren AHK beim Check Up

Wenn Ihr viel mit dem Anhänger oder dem Heckfahrradträger unterwegs seid, dann nutzt Ihr auch Eure Anhängerkupplung entsprechend viel und nutzt alle Funktionen regelmäßig. Wenn Ihr die Anhängerkupplung jedoch über einen längeren Zeitraum nicht nutzt, ist es ratsam, sowohl bei einer abnehmbaren als auch einer schwenkbaren AHK immer mal wieder eine Montage und Demontage vorzunehmen. So könnt Ihr ausschließen, dass Vorgänge vielleicht nicht mehr gut von der Hand gehen oder etwas im Automatiksystem der AHK verhakt. Dies ist auch für das Schloss der Anhängerkupplung gut, gleichzeitig kennt Ihr Euch dann besser mit dem Produkt aus und seid für jede Fahrt gewappnet. 

Wo ist der Ersatzschlüssel?

Wenn Ihr eine Anhängerkupplung bestellt, dann liefern wir Euch mit jeder abnehmbaren und schwenkbaren AHK zwei Schlüssel mit. Diese sind für die Diebstahlsicherung der AHK. Einer der beiden Schlüssel ist als Ersatzschlüssel vorgesehen. Ihr solltet ihn an einem festgelegten Ort aufbewahren und am besten mit einem Schlüsselanhänger versehen, da die Schlüssel zwar mit einem roten Griff versehen sind, dennoch aber recht klein sind. 

Anhängerkupplung bei Nichtgebrauch abnehmen und sicher verstauen

Wenn Ihr Eure Anhängerkupplung nicht nutzt, dann ist es ratsam diese stets abzunehmen bzw. bei der schwenkbaren Anhängerkupplung einzuklappen. Eine starre Anhängerkupplung verbleibt natürlich am Fahrzeug. Durch das Abnehmen reduziert Ihr das Risiko einer Beschädigung der Anhängerkupplung bei einem möglichen Auffahrunfall. Andernfalls müsste die AHK komplett ersetzt werden, zudem fordern viele Versicherungen ein Einklappen oder Abnehmen der Anhängerkupplung. 

Zum sicheren Verstauen der abnehmbaren Kugelstange liefern wir Euch eine praktische Tasche mit, in der Ihr die Kugelstange beispielsweise im Kofferraum lagern könnt. Achtet darauf, dass die Kugelstange auch dann nicht im Kofferraum umher fliegen kann, etwa beim Fahren oder Bremsen.  

 

8 Fakten zur Achslast beim Anhänger

13. Januar 2021 um 14:47

AchslastWas ist eigentlich die Achslast und was müsst Ihr dazu eigentlich wissen? Wir haben die wichtigsten Infos für Euch zusammengefasst und geben Euch einen Kurzüberblick rund um die Achslast. Zu diesen wichtigsten Infos gehören natürlich auch ein paar Tipps zum Fahren mit Anhänger und inwiefern die Achslast bei der Fahrt beeinflusst werden kann. 

  1. Die Achslast ist definiert, als die Last, die auf die Achse des Fahrzeugs drückt. Sie wird von den Rädern einer Achse auf die Fahrbahn übertragen. 
  2. Sie kann grundsätzlich einfach wie folgt berechnet werden: Das Leergewicht plus Zuladung, also die tatsächliche Masse, wird durch die Anzahl der Achsen geteilt und ergibt dann den Wert der Achslast. Dieser wird in Tonnen angegeben, alle Achsen sollten stets gleichmäßig belastet sein. 
  3. Verfügt Euer Anhänger nur über eine Achse, so bedeutet dies im Umkehrschluss auch, dass die Achslast dann teilweise auf der Anhängerkupplung liegt und dort als Stützlast getragen werden muss. 
  4. Für Eure Fahrt mit dem Anhänger müsst Ihr sowohl die zulässige Achslast als auch das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs und des Zuges einhalten. 
  5. Man unterscheidet zwischen technischer und rechtlich zulässiger Achslast. Erstere ist stets auf ein festgelegtes Fahrzeug bezogen und in den Fahrzeugpapieren definiert. Ihr findet Sie unter Punkt 7 in Eurer Zulassungsbescheinigung. Unter Punkt 8 ist dann die rechtlich zulässige Last für die Achse angegeben. In alten Fahrzeugscheinen wird meist nur die rechtlich zulässige Achslast angegeben, sofern beide Werte angegeben sind, ist der geringere Wert maßgeblich. 
  6. Die Achslast ist bindend und darf nicht überschritten werden. Sie ist der entscheidende Wert, wenn etwa im Zuge einer Verkehrskontrolle eine mögliche Überladung überprüft werden soll. 
  7. Um einen Achsbruch zu vermeiden, solltet Ihr zum Einen immer die Ladung genau im Blick haben und nicht überladen. Zum Anderen solltet Ihr die Ladung stets gleichmäßig verladen, dies beugt einem Bruch vor. Wie das richtige Beladen funktioniert, könnt Ihr in unserem Beitrag lesen. 
  8. Zusätzlich zu den im Fahrzeugschein festgehaltenen Werten sind auch gesetzliche Bestimmungen zur maximalen Achslast festgelegt. Dies ist §34 StVZO. Die dort angegebenen Werte gelten für alle Anhänger mit Gummi- oder Luftbereifung. Bei Kraftfahrzeugen und Anhängern mit Luftreifen ist die Last auf die folgenden Werte festgelegt (weitere Angaben siehe §34 StVZO)
    • Last bei Einzelachsen: 10 t
    • Last bei angetriebenen Einzelachsen: 11,5 t
    • Last bei Doppelachse und einem geringeren Achsabstand als 1,0 Meter: 11,5 t
    • Last bei Doppelachse und einem Abstand von 1,0 bis 1,3 Meter: 16 t
    • Last bei Doppelachse und einem Abstand von 1,3 bis 1,8 Meter: 18 t

 

Spendenübergabe an den Kinderschutzbund e.V.

7. Dezember 2020 um 15:52

Spendenübergabe an Kinderschutzbund e.V.Wir bei MVG leisten jedes Jahr einen gesellschaftlichen Beitrag und machen uns auch in unserem Alltag gerne für Andere stark. Wir freuen uns besonders, in diesem Jahr dem Kinderschutzbund e.V. Ortsverband Eschweiler in der Adventszeit eine Freude zu machen. Die Vorsitze des Ortsverbandes, Frau Kaleß (vorne rechts im Bild), war gemeinsam mit der pädagogischen Leitung, Frau Karbig (vorne links im Bild), bei uns vor Ort und nahm die Spende von Herrn Christoph Pütz und Herrn Michael Pütz (Mitglieder der Geschäftsführung, hinten links u. hinten rechts im Bild) entgegen.

Der Kinderschutzbund e.V. setzt sich seit vielen Jahren deutschlandweit für die Zukunft von Kindern ein. Der Grundsatz für die Arbeit des Kinderschutzbundes lautet “Eltern stützen, Kinder schützen”, neben Kinderrechten steht auch die Arbeit mit Familien sowie die soziale Sicherung von Kindern und die Arbeit für einen gewaltfreien Alltag im Vordergrund.

Das Engagement des Kinderschutzbund e.V. vor Ort

Diesem Grundsatz folgt auch der Kinderschutzbund im Ortsverband Eschweiler. Unter dem Vorsitz von Frau Kaleß und der pädagogischen Leitung von Frau Karbig werden täglich 640 Kinder an 5 Grundschulen betreut. Der Ortsverband ist in der Vormittags- und Ganztagesbetreuung von Kindern aktiv. Unterstützt wird der Verband bei der Betreuung der Kinder von jungen Erzieherinnen und Erziehern, die die Chance haben, ihre Ausbildung in den Einrichtungen des Ortsverbandes zu absolvieren.

“Leider sind in diesem Jahr für viele angehenden Erzieherinnen und Erzieher die Ausbildungsplätze bedingt durch COVID-19 gefährdet. Wir freuen uns besonders, hier ebenfalls unterstützen zu können, und einigen dieser Azubis kurzfristig eine Ausbildung bei uns ermöglichen zu können”, erklärt Frau Kaleß. Auch in der Betreuung während der Ferien, die der Kinderschutzbund e.V. Ortsverband Eschweiler anbietet, können die Azubis sich einbringen: “Wir haben verschiedene Angebote, gerne überraschen wir die Kinder und bieten Ihnen etwas Besonderes. So kommt mal ein Clown, oder sie haben die Möglichkeit selbst beim Erlernen von Zirkuslektionen aktiv zu werden.”

Sie möchten mehr über die Arbeit des Kinderschutzbundes e.V. Ortsverband Eschweiler erfahren? Auf der Website des Ortsverbandes erfahren Sie mehr. 

 

Die Voraussetzungen für Euren Anhängerführerschein

24. November 2020 um 13:59

AnhängerführerscheinVor einiger Zeit haben wir schon einmal die verschiedenen Führerscheine für die Anhängerfahrt berichtet. Neben dem alten Führerschein Klasse 3, gibt es auch den Führerschein Klasse B, welcher den Schein Klasse 3 ersetzte und mit dem die Anhängerfahrt möglich ist. Ergänzend zu B könnt Ihr mit dem Führerschein Klasse B96 und BE auch größere Anhänger ziehen. Welche Voraussetzungen müsst Ihr für die jeweiligen Anhängerführerscheine erfüllen?

Um den Führerschein Klasse B zu machen, kann man sich ein halbes Jahr vor Vollendung des 17. Lebensjahres in der Fahrschule anmelden – sofern man sich für ein begleitetes Fahren entscheidet. Neben einer theoretischen Ausbildung in Form von Unterricht und einer abgeschlossenen, schriftlichen Prüfung sind auch praktische Fahrstunden sowie eine Abschlussprüfung in praktischer Form erforderlich. Für die Prüfung muss man ein Mindestalter von 18 Jahren (17 Jahre beim begleiteten Fahren) erreichen und einen Sehtest sowie Erste-Hilfe-Schein vorlegen. 

Der Anhängerführerschein: Welche Varianten gibt es?

In der Regel wird der Anhängerführerschein dann erst im Anschluss gemacht, oft ist es hilfreich, schon ein wenig Fahrpraxis zu haben. Für den Führerschein Klasse BE ist dann keine weitere theoretische Prüfung erforderlich, jedoch sind mindestens fünf praktische Übungsstunden vorgeschrieben. Diese müssten 45 Minuten dauern und jeweils eine Autobahnfahrt, eine Nachtfahrt und drei Überlandfahrten beinhalten. Die anschließende Fahrprüfung dauert 45 Minuten. Um den Anhängerführerschein zu absolvieren, ist ein Führerschein der Klasse B verpflichtend. 

Werden der Führerschein Klasse B und BE gemeinsam absolviert, so werden zunächst die üblichen theoretischen und praktischen Fahrstunden absolviert. Zusätzlich müssen dann 12 Übungsstunden mit dem Anhänger nachgewiesen werden, darunter drei Nachtfahrten, vier Autobahnfahrten und fünf Überlandfahrten. 

Beim Führerschein Klasse B96 beträgt das Mindestalter ebenfalls 17 bzw. 18 Jahre. Eine Prüfung muss hierbei weder theoretische noch praktisch erfolgen, da der Fahrschüler lediglich die erforderliche, vorgegebene Anzahl an Ausbildungsstunden nachweisen muss. Dies beinhaltet mindestens 150 Minuten in der Theorie, 210 Minuten in der Praxis sowie 60 Minuten Fahrpraxis.